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Interview: Kevin Roscher und Leslie Müller-Görg über die Ausbildung zum/zur Hotelfachmann/-frau

Veröffentlicht am: 09.10.2017in Ausbildung & Bewerbung

Interview: Kevin Roscher und Leslie Müller-Görg über die Ausbildung zum/zur Hotelfachmann/-frau

Rheinland-Pfalz, Koblenz, Koblenz

Hallo, danke, dass ihr euch einige Minuten Zeit für ein kurzes Interview über eure Ausbildung nehmt.

Kevin, du hast nach dem bestandenen Abitur deine Ausbildung als Hotelfachmann begonnen und bist momentan im Frühstücks-Service eingeteilt. Was sind dort deine Aufgaben im 1. Lehrjahr?

Kevin: im Frühstücks-Service bin ich bereits gut eingebunden. Neben dem Aufbau des Buffets gehört natürlich auch das Bedienen der Gäste zu meinen Aufgaben. Am späteren Vormittag werden bereits die Vorbereitungen für den nächsten Tag getroffen und gegen Mittag unterstütze ich den Service beim Mittagsgeschäft.

Leslie, auch du bist Azubi Hotelfachfrau, momentan aber in der Abteilung Housekeeping eingesetzt. Dein Tag sieht sicher anders aus, oder?

Leslie: Das stimmt. Wir kümmern uns z. B. um die Ausstattung der Tagungsräume, angefangen von der Tischanordnung über die Bereitstellung der Getränke und eines Pausenimbisses bis zur gewünschten technischen Ausstattung. Natürlich sind wir neben den Tagungen auch für die anderen Hausgäste zuständig und bei Engpässen helfen wir auch mal bei der Reinigung der Zimmer aus. Insgesamt ist die Arbeit im Housekeeping sehr abwechslungsreich.

Leslie, du bist nach einem guten Realschulabschluss zu uns gekommen. Was waren deine Gründe für eine Ausbildung als Hotelfachfrau?

Leslie: Mein Wunsch ist es, später einmal ins Ausland zu gehen, am liebsten nach Amerika. Da Hotelfachleute auf der ganzen Welt Arbeit finden können, sehe ich die Ausbildung als gute Basis für die Verwirklichung meiner Träume.

Was konntet ihr in den ersten Monaten für euch persönlich an Erfahrungen machen? Welchen Einfluss hat die Ausbildung im Hotel auf eure persönliche Entwicklung?

Kevin: Durch den täglichen Kontakt mit vielen Gästen bin ich prinzipiell offener geworden gegenüber Menschen. Ich habe gelernt mich schnell auf meinen Gesprächspartner einzustellen.

Leslie: Ich habe gemerkt, dass in der Gastronomie alle Mitarbeiter stets freundlich und aufmerksam gegenüber den Gästen sind. Das gefällt mir gut und ich denke, dass es mir auch schon gut gelingt.

Der Tag im Hotel ist zu den sogenannten „Stoßzeiten“ zugegeben manchmal stressig. Kevin, wie gehst du damit um und wie wirkt sich das auf die Stimmung im Service-Team aus?

Kevin: Stress ist für mich nichts Negatives; daher bleibe ich auch im Trubel des Frühstücksgeschäfts meist ruhig. Und auch die Stimmung im Team ist meistens recht gut.

Welche Erwartungen hast du für die nächsten Jahre noch an deine Ausbildung?

Kevin: Ich freue mich darauf, den Hotelbetrieb und die verschiedenen Arbeiten im Hotel besser kennenzulernen. Insbesondere auf das Organisieren von Veranstaltungen und auch die Arbeit an der Rezeption freue ich mich.

Leslie: Ich hoffe, dass die Arbeit mir auch perspektivisch so viel Freude macht wie bisher und dass es in den anderen Abteilungen, die noch vor mir liegen, auch so abwechslungsreich ist wie im Housekeeping.

Habt ihr bereits weiterführende Zukunftspläne? Wie stellt ihr euch eure berufliche Entwicklung über die nächsten Jahre vor?

Kevin: Ich sehe die Ausbildung als Hotelfachmann als gute und solide Basis, da ich gerne perspektivisch in der Tourismusbranche bleiben möchte. Bevor ich nach der Ausbildung mein geplantes Hotelmanagement-Studium antrete, möchte ich evtl. noch ein Jahr im Ausland arbeiten.

Leslie: Wie schon gesagt, möchte ich irgendwann gerne nach Amerika auswandern und dort als Hotelfachfrau arbeiten.

Ich danke euch für das nette Gespräch und eure offenen Antworten.

 

INTERVIEW mit Kevin Roscher und Leslie Müller-Görg, Ausbildung zum/zur Hotelfachmann/-frau.

 

Schule – und was dann? Ausgabe 2017/2018

Quelle:
Schule – und was dann? Ausgabe 2017/2018
Koblenz, 56010080, 19. Auflage, 2017

Zur Broschüre:
Schule – und was dann? Ausgabe 2017/2018

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