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Interview: Maximilian Mattern, (18) Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Veröffentlicht am: 14.11.2017

Interview: Maximilian Mattern, (18) Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik

Bayern, Aschaffenburg, Aschaffenburg

„Du bekommst Schritt für Schritt mit, wie aus vielen verschiedenen Einzelteilen ein Endprodukt entsteht.“

Über den Beruf:

In den ersten zwei Jahren der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik lernst du die verschiedenen Abteilungen kennen. Für ungefähr sechs Wochen wirst du abwechselnd in den Bereichen Einkauf, Arbeitsvorbereitung, Wareneingang, Zwischenlager und Versand eingeteilt. Im Wareneingang geht es z. B. hauptsächlich darum, die Ware anzunehmen und deren Zustand zu überprüfen. Außerdem müssen alle Teile eingelagert und im Bestand aufgeführt werden. Danach kommt die Ware entweder in die Montage, Vorfertigung oder Dreherei. In der Vorfertigung machst du Korrektur und Schleifarbeiten. In der Montage werden die Einzelteile zusammengebaut – in unserem Fall zu einer Vakuumpumpe. Dann ist das Produkt fertig für den Versand. Im dritten Jahr bist du überwiegend in der Abteilung, in der du nach der Ausbildungeingeteilt werden sollst.
In die Berufsschule gehst du ein- bis zweimal in der Woche. Für diese Ausbildung reicht ein Hauptschulabschluss aus. Du solltest jedoch über PC-Grundkenntnisse verfügen und organisatorisches Talent besitzen. Im Lager finde ich es besonders spannend, weil man dort jede Produktionsstufe miterlebt. Du bekommst Schritt für Schritt mit, wie aus vielen verschiedenen Einzelteilen ein Endprodukt entsteht.

Mein Weg in den Beruf:

In der Realschule gab es einen Berufsinformationstag. Dort hat mich der Beruf Fachkraft für Lagerlogistik am meisten angesprochen, weil mir das Organisieren schon immer Spaß gemacht hat.

Meine Ziele:

Ich wünsche mir, dass meine Ausbildung weiterhin so erfolgreich läuft. Nach dem Abschluss würde ich gerne übernommen werden. Später kann man sich zum Meister oder Fachwirt weiterbilden oder auch ein Studium im Bereich Logistik beginnen.

Mein Plus im Privatleben:

In der Schule wird einem zwar viel beigebracht, aber wirklich vorbereitet auf die Berufswelt habe ich mich nicht gefühlt. Auch wenn sich die Kollegen im Betrieb um dich kümmern und mithelfen, ist manchmal Eigenständigkeit notwendig. In der Ausbildung wird man schnell reifer.

 

INTERVIEW mit: Maximilian Mattern, (18) Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik, 2. Lehrjahr, VACUUBRAND GMBH + CO.KG
Firmenprofil der VACUUBRAND GMBH + CO.KG öffnen.

 

Schule – und was dann? Ausgabe 2017

Quelle:
Schule – und was dann? Ausgabe 2017
Aschaffenburg, 63741080, 21. Auflage, 2017

Zur Broschüre:
Schule – und was dann? Ausgabe 2017

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