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10 Tipps für den Radurlaub mit Kindern

Veröffentlicht am: 29.04.2016in Wohnen & Leben, Familievon active woman

10 Tipps für den Radurlaub mit Kindern

Eine Radtour mit der Familie ist ein einzigartiges Erlebnis, das Eltern und Kindern oft lange im Gedächtnis bleibt. Den ganzen Tag verbringt man aktiv miteinander und erlebt Spannendes. Damit die Tour zum Erfolg wird, sollten Sie einige Dinge berücksichtigen.

1. Alle planen mit
Beziehen Sie Ihre Kinder in die Planung der Tour mit ein und berücksichtigen Sie auch deren Wünsche. So laufen Sie weniger Gefahr, dass Ihre Kids lustlos hinterhertreten.

2. Die passende Route wählen
Sehenswürdigkeiten zählen nicht. Kinder finden ihre Highlights einfach am Wegesrand: ein See, an dem man Steinchen springen lassen kann, eine Weide mit Kühen, ein Spielplatz oder ein Kletterbaum.

3. Dem Verkehr ausweichen
Autos sind auf familiengerechten Radtouren möglichst tabu. Falls es sich für eine kurze Strecke einmal nicht ganz vermeiden lässt, nehmen Sie Ihre Kinder in die Mitte und geben Sie klare Anweisungen.

4. Flache Strecken bevorzugen
Das Gelände sollte flach oder nur leicht hügelig sein. Die Radwege sind am besten asphaltiert oder zumindest frei von groben Steinen. Eine gute Ausschilderung der Strecke hilft, dass Sie sich besser auf Ihre Kinder konzentrieren können.

5. Lange Strecken meiden
Je nach Leistungsstand schafft ein sechsjähriges, selbstradelndes Kind etwa 20 Kilometer am Tag, ein zwölfjähriges etwa doppelt so viel. Auch wenn Sie kleinere Kinder im Anhänger oder auf dem Trailerbike mitnehmen, sollten Sie keine längeren Etappen fahren. Achten Sie auf Pausen! Als grobe
Richtlinie für Kinder unter zehn Jahren gilt: alle eineinhalb Stunden pausieren!

6. Erlebnisse schaffen
Es wird den Kindern langweilig, und Sie fangen an zu quengeln? Schaffen Sie kleine Erlebnisse: Zum Beispiel ein kleines Wettfahren bis zum nächsten Wegweiser.

7. Freizeitstress vermeiden
Beschränken Sie sich auf eine oder zwei Besichtigungen am Tag und ziehen Sie Naturparks oder Tierbeobachtungen den „trockenen“ Gebäuden vor. Ideal ist es, wenn am Ende der Etappe ein schönes Ziel, etwa ein Badesee oder ein Minigolfplatz lockt.

8. Pausieren wenn‘s regnet
Sollte es auf einer Etappe einmal regnen, treiben Sie Ihre Kinder nicht zum Kilometerfressen an, sondern machen Sie Pause oder brechen die Tour zur Nor ab. Die Infrastruktur des Radwegs sollte immer ermöglichen, dass im Notfall – bei einer Panne oder schlechtem Wetter – abgekürzt werden oder auf die Bahn ausgewichen werden kann.

9. Unterkünfte reservieren
Buchen Sie Ihre Unterkünfte bereits im voraus. So müssen Sie unterwegs nicht hetzen, um nach der Ankunft noch ein Zimmer zu finden. Schaffen Sie mit ungewöhnlichen Unterkünften Highlights: Haben Sie zum Beispiel schon einmal im Heu oder auf einem Schiff geschlafen? Oder auf einem Ponyhof? Radler sind bei allen Bett-und-Bike-Betrieben des ADFC herzlich willkommen (www.bettundbike.de).

10. Material checken
Stellen Sie vor dem Start sicher, dass alle Räder und das Equipment in Schuss sind. Ein Werkstattbesuch oder gar ein Unfall trübt die Laune enorm. Achten Sie darauf, dass Sie mit Ihrer Luftpumpe auch die Reifen der Kinderräder aufpumpen können, und dass Sie auch für deren Räder Ersatzschläuche dabei haben.

 

 

 

 

Bildquelle

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