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Fulda - Größte Stadt Osthessens


Im Spiegel der Zeit - Fulda

Hessen, Fulda, Fulda
Im Spiegel der Zeit - Fulda

Fulda schöpft aus einer reichen mehr als 1250-jährigen Vergangenheit. Bonifatius, der Apostel der Deutschen, oder Namen wie Sturmius und Rabanus Maurus stehen für kirchliches Sendungsbewusstsein, aber auch für mittelalterliche Weltoffenheit. Bonifatius ist es zu verdanken, dass 744 das Kloster Fulda durch seinen Weggefährten Sturmius gegründet wurde. Rabanus Maurus entwickelte den Benediktinerkonvent zu einem Ort der Gelehrsamkeit. Die kulturelle Strahlkraft des Klosters wirkte weit hinaus ins Reich der Franken. Sie ließ es zu einem kulturellen Zentrum Mitteleuropas aufblühen. Tacitus und Ovid, aber auch das altgermanische Hildebrandslied sind im Kloster Fulda in der berühmten „Bibliotheca Fuldensis“ für die Nachwelt erhalten worden. Der Glanz fuldischer Herrlichkeit gipfelte darin, dass der Abt des Klosters als Berater zur Rechten des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation saß. Die steinernen Zeugen dieser Vergangenheit wie die mittelalterliche Michaelskirche mit ihrer Krypta und der tragenden Säule, der barocke Dom, das Stadtschloss, das Bonifatiusdenkmal und viele andere Wahrzeichen mehr künden von diesen glänzenden Phasen der Stadtgeschichte.

Der hochwertige Text- und Bildband „Fulda im Spiegel der Zeit“ will diese Vergangenheit elegant mit der Gegenwart durch eine spannende Mischung aus Beiträgen zur Historie und zur heimischen Wirtschaftsgeschichte verbinden. Denn schließlich wirft die moderne Stadt ihren Blick weit voraus in die Zukunft . Hoch spezialisierte mittelständische Unternehmen haben sich schon lange vor der deutsch-deutschen Wiedervereinigung in der Stadt, die im Zonenrandgebiet lag, angesiedelt und durch die Struktur dazu beigetragen, dass Fulda weitaus weniger als andere Städte und Regionen vom konjunkturellen Auf und Ab beeinfl usst wird. Gute Arbeitsmarktdaten, ein florierender Handel, eine vergleichsweise gute demografische Entwicklung, vor allem aber eine hohe Lebensqualität kennzeichnen das Oberzentrum. Aber auch die sogenannten „weichen Standortfaktoren“, vor allem das kulturelle Angebot, sprechen für Fulda. Vonderau Museum, Dommuseum, historische Räume im Stadtschloss, Deutsches Feuerwehrmuseum, die Kinderakademie oder Schloss Fasanerie in Eichenzell und das Schlosstheater mit seinen Angeboten bieten für Kulturinteressierte eine Fülle von Möglichkeiten, die es in dieser Dichte nicht oft gibt. Eine sehr lebendige moderne Kulturszene im innerstädtischen Raum rundet die bunte Palette ab.


Auch das Kulinarische kommt in Fulda – wie sollte es anders sein – nicht zu kurz. Denn die Fuldaer sind seit jeher keine Kostverächter. Die Offenheit der Menschen in Stadt und Region, die sich für manchen erst auf den zweiten Blick erschließt, ist sprichwörtlich. Von den USA über Russland, Italien, Südfrankreich oder die Niederlande reichen die partnerschaftlichen Kontakte Fuldas. Die in der Domstadt angesiedelte Hochschule pfl egt seit jeher den länderübergreifenden Wissens- und Informationsaustausch. „Fulda im Spiegel der Zeit“ lädt über informative, flott geschriebene Texte, reizvolle Fotomotive und anschauliche Grafiken ein, die Stadt, ihre Menschen und die vielfältige heimische Wirtschaft kennenzulernen, um sprichwörtlich „einzutauchen“ in die gelebte Verbundenheit der Fuldaer zu ihrer Vergangenheit und zur Moderne.


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