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98 Stufen, stille Wege und starke Geschichten – Ausflugsziele im Amt Putlitz-Berge
Vom Burgturm Putlitz bis zur Kuhburg in Wüsten Vahrnow: Historische Bauwerke, Naturdenkmale und ruhige Wege laden dazu ein, das Amt Putlitz-Berge Schritt für Schritt neu zu entdecken.
03.08.2026

© Amt Putlitz-Berge
Wer das Amt Putlitz-Berge erkundet, trifft auf historische Bauwerke, besondere Naturziele und Erinnerungsorte mit bewegender Geschichte. Zwischen den Gemeinden und Ortsteilen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für Spaziergänge, Radtouren und abwechslungsreiche Tagesausflüge.
Hoch hinaus auf dem Burgturm Putlitz
Ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Region ist der Burgturm Putlitz. Er ist Teil der ehemaligen Burganlage und dient heute als Aussichtsturm. Wer die 98 Stufen hinaufsteigt, wird mit einem weiten Blick über Putlitz und die umliegende Landschaft belohnt.
Der Schlüssel für den Turm ist in der Infothek im Rathaus erhältlich. Während der Öffnungszeiten des Rathauses können Interessierte außerdem das Burggelände, die Kirche und die Heimatstube Putlitz besichtigen. Außerhalb dieser Zeiten sind Besuche nach Vereinbarung möglich.
Historische Orte mit neuem Leben
Auch andere Gebäude erzählen von der Geschichte des Amtsgebietes. Die Brennerei Nettelbeck wird heute unter anderem für Ferienwohnungen genutzt. Die Wassermühle Triglitz verbindet ein historisches Mühlenanwesen mit einer Übernachtungsmöglichkeit.
Zu den besonderen Adressen gehört außerdem Schloss Neuhausen mit seinem Schlosspark. Die dreiflügelige Anlage geht auf eine frühere Grenzburg zurück. Heute ergänzt ein Gästehaus das historische Ensemble.
Weitere geschichtsträchtige Orte sind der Gutshof Silmersdorf und das Burghofer Herrenhaus. Das Herrenhaus dient heute als Veranstaltungsort und Ferienunterkunft. So bleiben historische Gebäude erhalten und werden zugleich zu lebendigen Treffpunkten.
Burgruinen, Mühlen und besondere Aussichtspunkte
In Wüsten Vahrnow befindet sich die Kuhburg. Die Burgruine ist ein Baudenkmal und wurde in den vergangenen Jahren für die touristische Nutzung saniert. Sie bietet ein eindrucksvolles Ziel für alle, die regionale Geschichte abseits bekannter Wege entdecken möchten.
In Berge lohnt sich ein Besuch der Königsmühle, die sich im Besitz der Gemeinde befindet. Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Knorrenberg am Rand von Grenzheim. Etwas außerhalb des Amtsgebietes eröffnet der Ruhner Turm in den benachbarten Ruhner Bergen einen weiten Blick über die Umgebung.
Natur erleben rund um Stepenitz und Gülitz
Neben historischen Sehenswürdigkeiten prägen stille Landschaften das Amt Putlitz-Berge. Zu den bekanntesten Naturdenkmalen zählt die Ulme in Gülitz. Sie gehört zu den besonderen Naturzielen der Region.
Wer zu Fuß unterwegs ist, kann die ausgewiesenen Wanderwege entlang der Stepenitz nutzen. Auch das nahe Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg lädt zu naturnahen Ausflügen ein. Für längere Touren bietet sich das Radwegenetz im Amtsgebiet an.
Reisende mit Wohnmobil finden Stellplätze in Putlitz und Muggerkuhl. Dadurch lassen sich mehrere Sehenswürdigkeiten bequem miteinander verbinden.
Orte, die Erinnerung bewahren
Zur regionalen Geschichte gehören auch verschiedene Erinnerungsorte. Ein Gedenkstein in Putlitz erinnert an den Schauspieler Kurt Böwe. Der Stolperstein für Georg Lewin hält die Erinnerung an das Schicksal einer jüdischen Putlitzer Familie wach.
Noch weiter zurück reicht die Geschichte des Grabhügels in Nettelbeck. Er wird auf etwa 800 vor unserer Zeitrechnung datiert. Beim Bau der Autobahn A24 wurde der Grabhügel 1979 ausgegraben und anschließend wiedererrichtet.
Die Region Schritt für Schritt entdecken
Ob Aussicht vom Burgturm, Spaziergang entlang der Stepenitz oder Besuch einer historischen Mühle: Das Amt Putlitz-Berge bietet viele Ziele, die Geschichte und Natur miteinander verbinden. Dabei liegen bekannte Sehenswürdigkeiten und stille Entdeckungen oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Weitere Anregungen und Informationen enthält die Informationsbroschüre Putlitz. Sie kann online als Flippingbook gelesen werden.
Beitragsverfasser:
EA
Brandenburg, Prignitz, Putlitz







