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Bis zu 4.180 € Zuschuss: So finanzieren Sie barrierefreies Wohnen

Barrierefreies Wohnen muss kein Luxus sein! Wer sein Zuhause an das Alter oder Pflegebedürftigkeit anpassen möchte, kann auf finanzielle Unterstützung zählen. Wir zeigen, welche Fördermittel es gibt – und wie Sie sie ganz einfach beantragen.


30.07.2025

© AdobeStock

Warum Wohnraumanpassung wichtig ist

Ob altersbedingt, nach einem Unfall oder bei Pflegebedürftigkeit: Viele Menschen möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben. Doch oft sind Umbauten nötig – vom Treppenlift bis zur bodengleichen Dusche. Damit solche Maßnahmen nicht an den Kosten scheitern, gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten.

Pflegekasse: Bis zu 4.180 € Zuschuss möglich

Die Pflegekasse unterstützt sogenannte „wohnumfeldverbessernde Maßnahmen“ (z. B. Haltegriffe, Türverbreiterung, Badumbau) mit bis zu 4.180 € pro Person – unabhängig vom Einkommen. Bei mehreren Pflegebedürftigen im Haushalt kann der Betrag sogar auf bis zu 16.720 € steigen. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Umbaumaßnahmen gestellt werden.

KfW-Zuschuss und Kreditangebote

Wer keinen Pflegegrad hat oder zusätzliche Unterstützung sucht, kann auf die KfW-Förderung „Altersgerecht Umbauen“ setzen:

  • Investitionszuschuss: bis zu 12,5 % (max. 6.250 €)

  • Kredit bis 50.000 €, zinsgünstig ab 0,75 %

Infos: www.kfw.de

Förderprogramme in Baden-Württemberg

Die L-Bank bietet spezielle Förderprogramme für Mieter, Eigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften – z. B. für energetische Sanierung und Barrierefreiheit. Beratungsstellen wie die Pflegestützpunkte im Rhein-Neckar-Kreis helfen bei der Antragstellung.

Tipp: Beratung zahlt sich aus

Vor dem Umbau ist eine Wohnberatung durch anerkannte Stellen wie das DRK oder die Pflegestützpunkte ratsam – auch, um alle Zuschussmöglichkeiten voll auszuschöpfen.

Fazit: Barrierefreiheit ist keine Frage des Geldbeutels. Wer sich frühzeitig informiert und Förderungen nutzt, wohnt sicherer, komfortabler – und bleibt länger selbstbestimmt.

Weitere Informationen gibt es in der Broschüre Maßnahmen zur Wohnanpassung im Rhein-Neckar-Kreis (Auflage 2)

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