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Die ersten Kieler Förderanträge aus dem DigitalPakt Schule sind gestellt

Schleswig-Holstein, Kiel

Am 30. September 2019 wurde im Amtsblatt die Richtlinie zur Vergabe der Finanzhilfen aus dem DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 an die Träger der öffentlichen Schulen „Landesprogramm DigitalPakt SH – Öffentliche Schulen“ veröffentlicht.

 Das Landesprogramm DigitalPakt SH stellt für die Landeshauptstadt Kiel rund 12,4 Millionen Euro für die 57 Kieler Schulen zur Verfügung, davon 4.348.465,66 Euro für die vier Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ). 

Anträge auf Mittel aus dem Schulträgerbudget der Landeshauptstadt Kiel muss die Stadt bis spätestens 31. Dezember 2022 vollständig bei der Bewilligungsstelle des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur eingereicht haben. Die daraus zu finanzierenden Maßnahmen müssen bis zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein.

Gemeinsam mit dem Schulträger Stadt wurde inzwischen die erste Investitionsstufe am RBZ Wirtschaft . Kiel und am RBZ am Schützenpark erarbeitet. Nun wurden die beiden Förderanträge – als erste der Landeshauptstadt Kiel – beim zuständigen Ministerium eingereicht. In der ersten Investitionsstufe wurden aktuell für IT-Infrastruktur insgesamt verplant: 660.000 Euro im RBZ Wirtschaft . Kiel und rund 474.400 Euro im RBZ am Schützenpark.

Grundlage für die Umsetzung des DigitalPakts Schule 2019 bis 2024 am RBZ Wirtschaft und am RBZ am Schützenpark bildet das Rahmenkonzept „Lernen mit digitalen Medien“: Die zunehmende Digitalisierung stellt neue, gesteigerte Anforderungen an die Berufliche Bildung, die unter anderem in den Stichworten „Lernen mit digitalen Medien“, Industrialisierung und Berufsbildung deutlich werden. Das „Lernen mit digitalen Medien“ ist ein wichtiger Beitrag zur Modernisierung der Beruflichen Bildung und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der beruflichen Ausbildung.

Deutlich werden diese gestiegenen Anforderungen im Strategiepapier der Kultusministerkonferenz vom 8. Dezember 2016, in dem ein bundeseinheitlicher Kompetenzrahmen mit verbindlichen Anforderungen für die digitale Bildung vorgelegt wurde.

Die Notwendigkeit der Modernisierung der Beruflichen Bildung wird in den Forderungen der Ausbildungsbetriebe und der Verbände an die Berufsschulen sowie die Regionalen Berufsbildungszentren in Bezug auf „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ deutlich, die Schüler*innen auf den gesellschaftlichen und beruflichen Wandel vorzubereiten.

Dazu gehört zuallererst eine zeitgemäße Ausstattung nach dem neuesten Stand der Technik und eine daran angepasste Qualifizierung der Lehrkräfte. Ganz praktisch brauchen Schulen außerdem einen leistungsfähigen IT-Support. Eine konsequente Digitalisierung unterstützt auch die von vielen Ausbildungsbetrieben gewünschte engere Zusammenarbeit und bessere Kommunikation mit den Berufsschulen.

Es zeigt sich, dass die Verankerung der Digitalisierung in der Beruflichen Bildung ein Entwicklungsprozess ist, der aktuell und in den nächsten Jahren große Herausforderungen für alle an Schule Beteiligten darstellt.

Datum der Veröffentlichung: 09.07.2020
Beitragsverfasser: Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat; Pressesprecherin Kerstin Graupner
Weblink: http://www.kiel.de

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