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Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Bildnachweis: Stadt Köln / Jens Koch


Liebe Schüler*innen,

 

viele unter Ihnen, die sich noch nicht festgelegt haben, antworten auf die Frage, was sie beruflich machen wollen, mit diesem Satz: Irgendwas mit Menschen! Das macht mich froh, denn es zeigt, dass bei uns sozial intelligente, hilfsbereite, empathische und engagierte junge Leute heranwachsen mit Fähigkeiten, die nicht nur ihnen persönlich zu Gute kommen, sondern auch allgemein in der Berufswelt immer wichtiger werden. Man spricht von Soft Skills. Vor allem im Gesundheitswesen sind sie unersetzlich. Nirgendwo sonst kommen sie so wirksam zum Tragen. Ich kann Sie nur ermutigen, in diesem Bereich eine Ausbildung zu starten. Denn hier sind Sie goldrichtig, hier können Sie Ihrer Neigung folgen und täglich das Gefühl erleben gebraucht zu werden.

 

Egal ob in der Alten- oder Krankenpflege, als Hebamme oder Entbindungshelfer, Rettungssanitäter*in, Laborant*in oder Alltagsbetreuer*in, in medizinischen oder therapeutischen Fachberufen - es sind junge Persönlichkeiten gefragt, die ihre Mitmenschlichkeit zum Beruf machen möchten! Darüber hinaus gibt es kaufmännische und Verwaltungstätigkeiten - der Sektor ist äußerst vielfältig.

 

Ein weiterer wichtiger Faktor, der für einen Werdegang in Pflege- und Gesundheitsfachberufen spricht: Die Jobs sind sicher! Auf der einen Seite leben wir in einer immer älter werdenden Bevölkerung. In Köln zählen wir rund 140.000 Personen im Alter ab 70 Jahren, im Jahre 2040 werden es bereits 185.000 sein. Viele davon sind irgendwann pflegebedürftig. Wir haben also einen stetig wachsenden Bedarf an engagierten und tüchtigen Kölner*innen, die sich um unsere Alten kümmern.

 

Auf der anderen Seite haben Ereignisse wie die Pandemie drastisch vor Augen geführt, was für einen Vorteil es bedeutet, in einer Stadt mit herausragender medizinischer Versorgung zu leben. Als Zentrum der Gesundheitsregion Rheinland zählt Köln diesbezüglich zu den bedeutendsten Standorten in Deutschland und Europa. Das Gesundheits- und Sozialwesen ist in Köln die zweitgrößte Branche. 13 Prozent der Beschäftigten, also rund 82.000 Kölner*innen, arbeiten in diesem Bereich - ein großer Arbeitsmarkt also, der beständig nach Nachwuchs ruft.

 

Ich möchte Sie dazu ermuntern, sich die vielfältigen Möglichkeiten in diesem Magazin anzusehen, die das Gesundheitswesen Ihnen bietet. Es ist ein Bereich mit viel Zukunft und viel Herz!

 

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

 

Weblink: https://www.stadt-koeln.de/

 

Beitragsverfasser: Marc Eisbach
Datum der Veröffentlichung: 07.07.2024

Nordrhein-Westfalen, Köln

Ansprechpartner vor Ort:

Marc Eisbach

Tel.0151 - 61 35 76 42
Mail:goodnews@mediaprint.info
URL:https://www.stadt-koeln.de/

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