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Interview: Erika Holmer (20), Ausbildung zur Industriekauffrau

Hessen, Lahn-Dill-Kreis, Wetzlar

„Mein Zeitmanagement hat sich durch die Ausbildung enorm verbessert.“

Über den Beruf:

Während deiner Ausbildung bei Bosch lernst du alle drei bis vier Monate eine neue Abteilung kennen. Ich habe bisher die Logistikabteilung, die HR-Abteilung sowie das Marketing kennengelernt. In der Logistikabteilung habe ich beispielsweise Auftragsbestätigungen geprüft. In der HR-Abteilung habe ich vor allem Assistenzaufgaben übernommen und mich im Veranstaltungsmanagement versucht. Im Marketing habe ich mich um die Verwaltung der Ausstellungsmobile gekümmert und war als Messehostess in Frankfurt tätig. Momentan bin ich in der Finanzbuchhaltung tätig. Am besten haben mir bisher die Logistikund Marketingabteilung gefallen. So habe ich in der Logistikabteilung den Umgang mit internationalen Kunden kennengelernt, was ich sehr spannend fand. Die Berufsschule findet zweimal die Woche halbtags statt. Zu den Fächern gehören neben Beschaffung, Volkswirtschaft, rechtlichen Grundlagen auch Deutsch, EDV und Englisch.
Insgesamt dauert die Ausbildung zur/ zum Industriekauffrau/-mann drei Jahre. Bei guten Leistungen ist sie auf zweieinhalb Jahre verkürzbar. Wichtig sind gute Englischkenntnisse. Zudem solltest du sowohl selbstständig als auch im Team arbeiten können. Du solltest gut organisieren können und keine Scheu haben, bei Fragen nachzuhaken.

Mein Weg in den Beruf:

Da ich ein berufliches Gymnasium mit dem Schwerpunkt Wirtschaft besucht habe, hatte ich schon ein kaufmännisches Grundwissen. Ich wollte Berufspraxis sammeln und habe mich für die Ausbildung zur Industriekauffrau entschieden. Durch die Betriebserkundungstage während meiner Schulzeit bin ich dann auf das Unternehmen Bosch aufmerksam geworden. Der Einblick hat mir so gut gefallen, dass ich mich beworben habe

Meine Ziele:

Ich möchte meine Ausbildung auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Nach meiner Ausbildung möchte ich im Unternehmen bleiben. Später werde ich mich vermutlich für eines der zahlreichen Weiterbildungsmodelle entscheiden. Da käme am ehesten ein Studium für mich infrage. Wer das nicht möchte, kann sich zum Fachwirt oder Betriebswirt weiterbilden.

Mein Plus im Privatleben:

Mein Zeitmanagement hat sich durch die Ausbildung enorm verbessert. Außerdem kann ich besser auf andere Menschen zugehen. Zudem gefällt es mir, dass man während der Ausbildung auch eine Reihe an persönlichkeitsbildenden Kursen, Trainings oder Sprachkursen kostenlos besuchen kann.

 

INTERVIEW mit: Erika Holmer (20), Ausbildung zur Industriekauffrau, 2. Lehrjahr, Bosch Thermotechnik
Firmenprofil der Bosch Thermotechnik GmbH öffnen.

 

Schule – und was dann? Ausgabe 2017/2018

Quelle:
Schule – und was dann? Der Weg in den Beruf 2017
Gießen-Friedberg, 35394080, 21. Auflage, 2016

Zur Broschüre:
Schule – und was dann?

Der Weg in den Beruf

 

Gießen-Friedberg 2016

 

Datum der Veröffentlichung: 15.11.2017

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