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Interview: Felix Wortmann (25) über den Beruf Mechatroniker

Siemens AG, Felix Wortmann (25)
Mechatroniker im 3. Lehrjahr

Über den Beruf

 

Am Anfang der Ausbildung werden die Azubis erst mal in die Produktion eingeführt, das heißt, wir lernen die Werkstatt und die Materialien kennen. Dann beginnen wir mit Feilen, Drehen und Fräsen – die Grundfertigkeiten eines Mechatronikers. Außerdem lernen wir elektrische Schaltungen und zu guter Letzt alle anderen Abteilungen kennen. Das ist sehr spannend, da man Einblicke in andere Bereiche bekommt.

Um in der Ausbildung zum Mechatroniker erfolgreich zu sein, benötigst du nicht nur die mittlere Reife oder ein Abitur. Es verlangt viel handwerkliches Geschick und logisches Denken, um mit den Maschinen und Materialien richtig umzugehen. Außerdem solltest du geduldig sein, falls etwas nicht auf Anhieb klappt, gut in einem Team arbeiten können und gute Englischkenntnisse mitbringen. Siemens ist schließlich ein weltweit bekanntes Unternehmen, das mit vielen ausländischen Firmen zusammenarbeitet.

Mein Weg in den Beruf

 

Schon als Kind habe ich mich sehr für handwerkliche Tätigkeiten interessiert. Ich habe gebastelt und verschiedene Materialien bearbeitet. Durch ein Praktikum bei einer Autofirma wurde mein Interesse dann endgültig geweckt.

Meine Ziele

 

Mein Traum für die Zukunft ist, dass ich von Siemens nach der Ausbildung übernommen werde und so die Möglichkeit habe, durch dieses internationale Unternehmen auch ein wenig in der Welt herumzukommen. Später habe ich die Möglichkeit, eine Weiterbildung zum Techniker zu machen oder mein Wissen als Lehrer weiterzugeben.

Mein Plus im Privatleben

 

Durch die technische und elektronische Ausbildung habe ich dann auch in meinem Privatleben die Möglichkeit, diese Kenntnisse zu nutzen. So kann ich elektrische Kleinigkeiten schnell und sicher reparieren. Da ich bei Beginn meiner Ausbildung schon relativ erwachsen war, merke ich an mir persönlich keine starken Veränderungen, doch die jüngeren Azubis wurden viel selbstbewusster, gewissenhafter und verantwortungsbewusster – die Ausbildung wirkt schon sehr prägend.

 

 

Quelle: Schule und was dann? IHK Hochrhein-Bodensee, 79650080, 11. Auflage, 2012

 

 

 

Datum der Veröffentlichung: 07.10.2013

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