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Noch keinen Plan nach der Schule? – Sieben Schritte zur Ausbildung in der Region Gießen-Friedberg

Welcher Beruf passt zu mir und wo finde ich einen Ausbildungsplatz in der Region? Die IHK Gießen-Friedberg zeigt, wie Jugendliche Schritt für Schritt von der ersten Idee zur passenden Ausbildung kommen.


27.08.2026

© AdobeStock

Was möchte ich nach der Schule machen? Welche Ausbildung passt zu meinen Stärken? Und welche Unternehmen bilden in meiner Region überhaupt aus? Für viele Schülerinnen und Schüler beginnt die Berufswahl genau mit diesen Fragen. Die Ausbildungsbroschüre „Schule – und was dann? 2027“ der IHK Gießen-Friedberg zeigt, dass die Entscheidung nicht auf einmal fallen muss. Viel sinnvoller ist es, Schritt für Schritt vorzugehen.

1. Erst herausfinden, was zu dir passt

Am Anfang steht nicht die Suche nach freien Ausbildungsstellen, sondern die Frage nach den eigenen Interessen und Fähigkeiten. Was fällt dir leicht? Arbeitest du gerne mit Menschen? Liegt dir Technik? Organisierst du gerne, bist kreativ oder kannst gut mit Zahlen umgehen?

Die Broschüre empfiehlt deshalb zunächst einen Persönlichkeitscheck. Daraus können ein Wunschberuf und mehrere Alternativen entstehen. Gerade Alternativen sind wichtig: Im Bereich der IHK gibt es rund 250 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe – darunter viele, die bei der ersten Berufswahl vielleicht noch gar nicht auf dem persönlichen Radar stehen.

2. Berufe kennenlernen – und über den Tellerrand schauen

Ist eine erste Richtung gefunden, heißt es: Informationen sammeln. Ausbildungsmessen, Berufsinformationstage, Tage der offenen Tür und Praktika bieten die Möglichkeit, Berufe und Ausbildungsbetriebe näher kennenzulernen.

Die IHK Gießen-Friedberg unterstützt Jugendliche dabei mit Informationen und Veranstaltungen rund um Ausbildung und Berufsorientierung. Besonders praktisch: Im IHK-Ausbildungsatlas lassen sich Ausbildungsbetriebe und Ausbildungsmöglichkeiten gezielt suchen.

3. Nicht nur den Beruf, sondern auch die Zukunft im Blick haben

Ein Beruf sollte zu den eigenen Interessen passen – aber auch langfristige Perspektiven bieten. Deshalb lohnt es sich zu fragen: Wie sehen die Beschäftigungsmöglichkeiten nach der Ausbildung aus? Welche Weiterbildungen sind möglich? Und lässt sich das erworbene Wissen später auch in anderen Bereichen einsetzen?

Die Ausbildungsbroschüre stellt dazu zahlreiche Berufsfelder und konkrete Jobsteckbriefe vor – von kaufmännischen Berufen über IT und Technik bis hin zu Gastronomie, Logistik und Medien.

4. Praxis sammeln

Ob ein Beruf wirklich passt, zeigt sich oft erst im Arbeitsalltag. Ein Schülerpraktikum, ein zusätzliches Schnupperpraktikum oder ein Ferienjob kann deshalb besonders wertvoll sein. Jugendliche erleben einen Betrieb aus nächster Nähe und können gleichzeitig herausfinden, ob Tätigkeiten und Arbeitsumfeld zu ihnen passen.

5. Ausbildungsbetriebe in der Region finden

Steht der Wunschberuf fest, beginnt die eigentliche Ausbildungsplatzsuche. Neben Stellenangeboten und direkten Anfragen bei Unternehmen empfiehlt die Broschüre insbesondere den IHK-Ausbildungsatlas. Auch regionale Informationsveranstaltungen und persönliche Kontakte können Türen öffnen.

Wer im Wunschberuf nicht sofort einen passenden Ausbildungsplatz findet, sollte sich nicht vorschnell entmutigen lassen. Oft gibt es verwandte Ausbildungsberufe, die ähnliche Interessen und Fähigkeiten ansprechen.

6. Die IHK Gießen-Friedberg als Ansprechpartner nutzen

Gerade wenn die Suche schwierig wird, müssen Jugendliche nicht allein weitermachen. Die Ausbildungsberatung der IHK Gießen-Friedberg unterstützt beispielsweise bei der Suche nach passenden IHK-Ausbildungsberufen und bei geeigneten Alternativen, wenn der ursprüngliche Wunschberuf nicht realistisch ist. Auch bei Fragen rund um Bewerbungsunterlagen oder den Kontakt zu passenden Unternehmen kann die IHK weiterhelfen.

Damit ist die IHK nicht erst während der Ausbildung Ansprechpartner, sondern kann bereits auf dem Weg zum Ausbildungsplatz Orientierung geben.

7. Gut vorbereitet bewerben

Erst wenn Beruf und mögliche Ausbildungsbetriebe feststehen, geht es an die Bewerbung. Individuelle Bewerbungsunterlagen, eine gute Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche und echtes Interesse am Unternehmen können entscheidend sein. Und wenn eine Absage kommt? Weitermachen. Eine Absage bedeutet nicht automatisch, dass der Beruf nicht passt.

Viele Wege führen zur passenden Ausbildung

Von der ersten Selbsteinschätzung bis zum unterschriebenen Ausbildungsvertrag sind einige Entscheidungen zu treffen. Wer seine Stärken kennt, Berufe ausprobiert, sich regional informiert und Unterstützungsangebote nutzt, kann die Suche jedoch systematisch angehen.

Die Broschüre „Schule – und was dann? 2027 – Friedberg-Gießen“ begleitet Schülerinnen und Schüler dabei und bündelt zahlreiche Informationen rund um Berufswahl, Ausbildungsberufe, Ausbildungsplatzsuche und Bewerbung in Zusammenarbeit mit der IHK Gießen-Friedberg.

Jetzt die Ausbildungsbroschüre „Schule – und was dann? 2027 – Friedberg-Gießen“ online entdecken.

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