Mandarinen, Clementinen und Co.

Winterzeit verbinden viele mit dem Duft von Mandarinen. Die Früchte der Zitruspflanze sind erfrischend und fruchtig, weshalb sie gerade auch bei Kindern sehr beliebt sind. Mandarinen weisen den geringsten Vitamin-C-Gehalt von allen Zitrusfrüchten auf. Dies ist aber kein Problem, denn die meisten Mandarinenliebhaber essen mehr als eine Frucht, weil sie einfach zu lecker ist. Dies liegt auch an ihrem geringen Säuregehalt, was sie bei empfindlichem Magen bekömmlicher macht.

 

Praktisch zu essen sind sie außerdem. Löst sich die Schale einmal nicht so gut, hat man es höchstwahrscheinlich mit einer Clementine zu tun. Ihre Schale ist glatter als die einer Mandarine und sie hat keine Kerne.

 

Neben Mandarinen und Clementinen gibt es auch noch die Satsumas, japanische Clementinen. Diese haben ebenfalls keine Kerne. Die Satsumas sind eine Kreuzung aus Mandarine und Orange, während die Clementinen aus einer Kreuzung von Mandarinen und Bitterorangen hervorgehen.

 

Doch wie lange kann man die Früchte aufbewahren? Clementinen und Satsumas kann man im Gegensatz zur Mandarine relativ lange aufbewahren. An einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) halten sie sich bis zu zwei Monaten. Mandarinen sind leider nur etwa zwei Wochen genießbar.

 

Leider sieht man es beim Kauf der Früchte nicht, ob sie auch süß schmecken. Daher ist es ein bisschen Glückssache, dass man eine wohlschmeckende Sorte erwischt. Aber bekanntlich macht sauer ja lustig. Ein Tipp: Wer nicht in die saure Mandarine beißen möchte, kann sich mittels Küchenmaschine auch einen leckeren Mandarinensaft zubereiten. Gesüßt wird nach Belieben mit Zucker, Honig oder Agavendicksaft.

 

Vor unnötigen Kalorien braucht man bei Mandarinen, Clementinen und Co. aber keine Angst haben. Denn laut Forschungen an der Universitiy of Western Ontario mach ihr Verzehr sogar schlank. Dies fanden Forscher durch einen Test mit Mäusen heraus. Grund des Fatburnereffekts soll das in den Mandarinen enthaltene Flavonoid Nobiletin sein.

 

 

Fotos: Colourbox

Datum der Veröffentlichung: 09.12.2016
Beitragsverfasser: mediaprint infoverlag / br