Viele bunte Beeren

Beeren frisch vom Hof oder direkt vom Strauch: Im Sommer gibt es keinen fruchtigeren Genuss. Das Beste: Die kleinen Geschmackswunder gelten als Figurwunder und Fettkiller – was ist dran an diesem Ruf?

Beeren gehören zu den kalorienarmen Power-Früchten und sind ideal fürs schlanke Naschen. Sie sind reich an Vitamin C und den Mineralstoffen Magnesium sowie Calcium. Besonders das Vitamin C wirkt als Schlankmacher, denn es wird unter anderem für die Noradrenalin-Produktion benötigt. Noradrenalin hilft dabei, das Fett aus den Fettzellen herauszulösen. Außerdem unterstützt das Vitamin die Produktion von L-Carnitin, das für die Fettverbrennung in den Muskeln benötigt wird. Darüber hinaus fördern Magnesium und Calcium die Fettverbrennung.

Besonders durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen sind die kleinen Früchte auch richtige Sattmacher und gut als Snack geeignet. Die enthaltenden Fruchtsäuren aktivieren den Stoffwechsel und regen die Magen- und Darmtätigkeit an. Beeren enthalten wenig Fruchtzucker und sind besonders kalorienarm. Die meisten Sorten liefern um die 40 Kalorien pro 100 Gramm.

Beeren in der Küche
Die heimische Beerenernte beginnt im Juni und endet je nach Sorte zwischen August und September. Beeren sind sehr empfindlich und sollten am besten ganz frisch verwendet werden. Sie bleiben im Kühlschrank bei etwa 0 bis 2 Grad bis zu drei Tage frisch. Heidelbeeren halten sogar bis zu zwei Wochen, allerdings geht das Aroma schnell verloren. Kurz vor dem Verzehr sollten die Früchte vorsichtig gewaschen oder mit einem Küchentuch abgeputzt werden.

Und so verwenden Sie die bunten Beeren:

  • Mal süß ... Beeren schmecken besonders gut in Joghurt, Quark, Kuchen, als Tortenbelag, als Füllung in Crêpes oder gebacken in Muffins, in Obstsalat und als Sorbet. Als Konfitüre und Gelee sind die Beeren auf dem Frühstückstisch der Renner. In Bowle, Erfrischungsgetränken und Milchshakes sind sie zudem ein Blickfang.
  • Mal herzhaft ... Nicht nur süße, sondern auch herzhafte Zutaten passen hervorragend zu Beeren. Schön sommerlich sind Salate mit Kopfsalat oder Babyspinat. Durch Balsamicoessig oder Pfeffer kommt das fruchtige Aroma von Erdbeeren besonders gut zur Geltung. Brombeeren und schwarze Johannisbeeren schmecken köstlich in Saucen zu Ente, Lamm oder Hähnchenbrustfilet.


Beeren richtig einfrieren
Dafür sollten die Früchte zunächst kurz gewaschen, trocken getupft und auf ein Blech gelegt werden. So gefrieren die Beeren schneller und es tritt weniger Wasser in die Zellen. Wenn sie angefroren sind, können die Früchte in einem Beutel vollständig eingefroren werden. So werden die Beeren nach dem Auftauen nicht matschig.


 

 

 

Bildquelle
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Datum der Veröffentlichung: 06.05.2016
Beitragsverfasser: Einfach Schlank

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