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Weil Kinder zählen: Wie Weil am Rhein echte Mitbestimmung lebt
Weil am Rhein setzt Maßstäbe: Als erste Stadt in Deutschland darf sie dauerhaft das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ tragen. Ein starkes Zeichen für echte Beteiligung und gelebte Kinderrechte!
22.09.2025

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Ein Siegel mit Signalwirkung
Seit 2014 trägt Weil am Rhein das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ – und ist seit Ende 2022 sogar die erste Stadt Deutschlands, der diese Auszeichnung unbefristet verliehen wurde. Das Siegel wird von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk vergeben und würdigt Kommunen, die sich in besonderer Weise für die Rechte und Beteiligung junger Menschen einsetzen.
Beteiligung mit System
In Weil am Rhein ist Kinder- und Jugendbeteiligung kein Lippenbekenntnis: Ein eigener Verwaltungsleitfaden sorgt dafür, dass junge Menschen bei Planungen, Projekten und Entscheidungen strukturell und nachhaltig eingebunden werden. Ihre Meinungen und Bedürfnisse fließen aktiv in die Stadtentwicklung ein.
Kinderstadtplan mit Ideen der Jüngsten
Ein besonderes Projekt ist der Kinderstadtplan: Gemeinsam mit Grundschulkindern wurden Spielplätze, Drachenwiesen, Inlinertreffs und auch gefährliche Stellen kartiert – ein Stadtplan aus Kindersicht, der zum Mitmachen einlädt und wichtige Orientierung bietet.
Offene Türen für junge Menschen
Die Stadtjugendpflege betreibt fünf Jugendzentren in allen Stadtteilen. Hier gibt es nicht nur Kicker, Spiele, Bastelaktionen oder Musik – sondern auch echte Unterstützung: bei Bewerbungen, Lebensfragen und vielem mehr. Jugendliche sind willkommen, werden ernst genommen und gehört.
Ein Ort, der Kinder ernst nimmt
Weil am Rhein zeigt, wie Kinderfreundlichkeit im Alltag gelebt werden kann – mit Angeboten, die über Freizeitspaß hinausgehen. Die Stadt schafft Strukturen, in denen junge Menschen mitgestalten dürfen – und so früh erleben, was Demokratie bedeutet.
Mehr erfahren in der digitalen Bürgerbroschüre von Weil am Rhein.
Beitragsverfasser:
EA
Baden-Württemberg, Lörrach, Weil am Rhein







