59 schen beruhigend und tröstlich. Freie Grabstätten erkennt man anhand farbiger Bänder, die um die Bäume gebunden sind. Jede Grabstätte im FriedWald ist mit einer Nummer gekennzeichnet und in einem Register bei der Kommune und bei FriedWald eingetragen. Über die Nummer findet man den ausgewählten Baum im Wald. Ein Lageplan am Eingang dient der Orientierung. Man kann an einer Führung durch den Friedwald teilnehmen oder für die Auswahl der Grabstätte einen individuellen Termin vereinbaren: 06155 848-100 ààinfo@friedwald.de <<www.friedwald.de/biberach G.12 Messe aktiv50plus – Informationsbörse fürs Älterwerden Die Messe bietet einmal im Jahr – ohne Verkauf – an Ständen und in Vorträgen Orientierung, Anregungen für das nachberufliche Leben. Wer so lange wie möglich selbstständig leben will, findet auf der Messe schon ab 50 Jahren wichtige Informationen für die Lebensqualität in zunehmendem Alter: Neu- oder Umbau der Wohnung; Gesundheit fördern; geistige und körperliche Aktivität; Beratung zu Seh- oder Hörproblemen; Umgang mit Neuen Medien; finanzielle Sicherheit; ehrenamtliches Engagement, Mobilität mit und ohne Auto; Regelungen zum Lebensende. Die Messe ist auch eine Börse für ältere Menschen und deren Angehörige, die einen hilfebedürftigen Menschen betreuen. Bei vielen im Wegweiser aufgeführten Diensten kann man sich dort zwanglos informieren und persönlichen Kontakt knüpfen. Näheres: Diakonie – Hilfen im Alter 07351 1502-50 <<www.messeaktiv50plus.de G.11 Bestattungsvorsorge Wer seinen Angehörigen den Abschied erleichtern will oder keine eigenen Nachkommen hat, kann zu Lebzeiten Regelungen für die Bestattung wie den Ablauf der Trauerfeier treffen. Man kann sie in einer Vorsorgemappe (siehe G.6.4) des Stadtseniorenrates bzw. Dokumentenmappe festhalten oder in einem Bestattungsvorsorgevertrag festlegen. Als Hilfe dafür findet man eine Checkliste beim Bestatter des Vertrauens, bei der Diakonie – Hilfen im Alter oder auf S. 26 der Broschüre „Bestatten, Abschied nehmen und Erinnern“, die man auf Nachfrage bei der Rathausinformation in Biberach bekommt oder über ààfriedhofverwaltung@biberach-riss.de <<www.biberach-riss.de Wünsche der Angehörigen nach einem Grab als Ort zum Trauern sollte man nicht unterschätzen. Manchen Angehörigen hilft, in vertrauter Umgebung vom Verstorbenen Abschied zu nehmen. Er darf bis zu 36 Stunden zu Hause aufgebahrt werden, selbst wenn er in einer Klinik verstorben ist; mit Genehmigung des zuständigen Ordnungsamtes und der Gesundheitsbehörde noch länger. Am 10. Januar 2025 wurde Richtung Riedlingen hinter der Gaststätte Burren ein 50 Hektar großer FriedWald eingeweiht. Er ist eine Alternative zum klassischen Friedhof. Unter Buchen, Eichen, Ahorn, Lärchen ruht die Asche des Verstorbenen in biologisch abbaubaren Urnen. Eine kleine Namenstafel am Baum erinnert an die Person. Auch die Trauerfeier kann im Friedwald an einem Andachtsplatz mit Bänken sowie einer Abstellmöglichkeit für die Urne, Rednerpult und Kreuz stattfinden. Für die Gäste gibt es den Parkplatz mit behindertengerechter Toilette. Die letzte Ruhestätte kann man sich hier bereits zu Lebzeiten aussuchen. Der Gedanke, diese Entscheidung selbst getroffen zu haben und die letzte Ruhestätte zu kennen, ist für viele Men-
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