Ausbildung - Braunschweig

16 „Nach dem Abi stand für mich schnell fest: Mein Hobby soll auch mein Beruf werden.” Tim, 22 Jahre, Auszubildender Kraftfahrzeugmechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik, 3. Ausbildungsjahr, KVG Braunschweig Warum hast du dich für die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker entschieden – und warum gerade im Bereich Nutzfahrzeuge? Schon als Kind habe ich gerne an Fahrzeugen geschraubt – am liebsten an Oldtimern oder alten DDR-Fahrzeugen. Nach dem Abi stand schnell fest: Mein Hobby soll auch mein Beruf werden. Da ich schon Erfahrung mit Motorrädern und Pkw hatte, wollte ich nochmal etwas Neues ausprobieren – und so habe ich mich für Nutzfahrzeugtechnik entschieden. Was macht dir im Ausbildungsalltag am meisten Spaß? Am meisten Spaß habe ich daran, knifflige Fehler an Fahrzeugen zu finden. Das sind oft Probleme, die man nicht sofort sieht, sondern bei denen man richtig um die Ecke denken muss. Manchmal beschäftigt mich so ein Fall sogar noch abends im Bett – aber genau das macht für mich den Reiz aus! Welche Aufgabe hat dich bisher besonders gefordert? Welche Reparatur mich am meisten gefordert hat, kann ich nicht mehr sagen, dafür waren es einfach zu viele. Immer wieder herausfordernd ist es jedoch, wenn ein Bus unterwegs liegen bleibt und man bei Hitze oder Regen versucht, ihn schnell wieder flottzumachen. Was ist dir bei Sicherheit und Teamarbeit besonders wichtig? Das Allerwichtigste ist für mich, dass man sich im Team blind aufeinander verlassen kann. Ehrlichkeit, Gründlichkeit und Zuverlässigkeit stehen für mich an erster Stelle. Und: Es ist keine Schande, mal etwas nicht zu wissen – Hauptsache, man fragt nach, bevor man mit Halbwissen an eine Reparatur geht. Ein Bus springt nicht an – was ist dein erster Gedanke? Ganz ehrlich: „Och neeee.“ Das wird entweder eine Sache von zwei Minuten oder zwei Tagen. Meistens gibt’s da kein Zwischending. Was würdest du neuen Azubis mit auf den Weg geben? Bleib immer ruhig, egal was passiert. Überlege erst, bevor du etwas auseinanderbaust. Und wenn du bei einem Problem nicht weiterkommst, mach mal eine kurze Pause – meistens kommt dir die Lösung dann von selbst. Und ganz wichtig: Frag nach, wenn du nicht weiterweißt. Wie erlebst du die Unterstützung durch die Firma? Die Unterstützung in der Ausbildung ist echt top. Von den erfahrenen Gesellen lernt man jede Menge praktische Tricks, von den jüngeren Kollegen gibt’s viele aktuelle Infos aus der Berufsschule. Bei Fragen haben die Kollegen und Meister immer ein offenes Ohr. Wie ist das Team – und was war dein Highlight bei betrieblichen Aktionen? Die Stimmung in der Werkstatt ist meistens locker. Ich freue mich wirklich jeden Morgen, das Team zu sehen und mit einem Spruch zu begrüßen. Besonders cool war der Azubi-Tag am Anfang der Ausbildung.

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