Ausbildung - Braunschweig

Das Handwerk - schon gewusst? 5 Handwerk ist kreativ Kreativität spielt im Handwerk eine wichtige Rolle. Viele Handwerksberufe erfordern gestalterisches Verständnis und Geschick, vor allem im Umgang mit zahlreichen Materialien, Stoffen, Formen und Farben. Aber auch bei Ideenfindungen und Problemlösungen ist Kreativität gefragt. Durch ihre originelle Arbeit erschaffen Handwerkerinnen und Handwerker immer wieder echte Neuheiten, die sogar mit Awards wie dem „Innovationspreis Handwerk“ jährlich gewürdigt werden. Menschen helfen im Handwerk ​Das Handwerk kann so einiges – auch im sozialen Bereich. Vielen Handwerkerinnen und Handwerkern ist es besonders wichtig, mit ihrer Arbeit anderen Menschen zu helfen. Dieses sinnstiftende und erfüllende Element spielt bei Berufen wie dem Hörakustikerhandwerk, Orthopädietechnik-Mechanikerhandwerk und Augenoptikerhandwerk eine entscheidende Rolle. Jeden Tag kann man hier Gutes tun und Menschen mit Handicap oder einem medizinischen Problem dabei unterstützen, ihren Alltag zu meistern. Das zeigt: Im Handwerk kann man nicht nur seinen Beruf, sondern auch seine Berufung finden. Bundessieger, Europameister, Weltmeister im Handwerk werden Handwerker wissen, was sie tun. Und diese „Skills“ können sie auch in nationalen und internationalen Wettbewerben unter Beweis stellen, wie z. B. den German Craft Skills, den EuroSkills oder WorldSkills. Dabei zeigen junge Nachwuchsfachkräfte in ihren Berufen ihr Können und messen sich mit Gleichgesinnten ihrer Disziplin. Und unabhängig vom Sieg: Die Wettbewerbe auf großer Bühne sind unvergessliche Erlebnisse, die stolz und selbstbewusst machen. Ausbildung geht auch im Ausland Laut Berufsbildungsgesetz können Handwerk-Azubis bis zu einem Viertel der Zeit ihrer Berufsausbildung außerhalb von Deutschland absolvieren. Ob Spanien, Norwegen oder sogar Japan: Je nach Beruf und Bedarf gibt es verschiedene Möglichkeiten, um europa- oder weltweit Erfahrungen zu sammeln. Informationen dazu gibt es bei der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer. Im und mit dem Handwerk studieren Wer Abitur hat, kann direkt im Handwerk ein duales oder triales Studium beginnen und so Berufs- und Hochschulausbildung miteinander verbinden. Oder erst eine Ausbildung machen und dann einen weiterführenden Studiengang aufnehmen. Und wer kein Abitur hat, der studiert einfach mit dem Meistertitel an einer Universität, was auch in Niedersachsen möglich ist. Die Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Handwerk sind vielfältig. Ein Meistertitel zählt so viel wie ein Bachelor Nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) ist der Meisterbrief dem Bachelorabschluss offiziell gleichgestellt. Ein Meistertitel ist für Menschen im Handwerk meist mit einem beruflichen sowie finanziellen Aufstieg verbunden. Sie können ihren eigenen Betrieb gründen oder Positionen mit Führungsverantwortung übernehmen. Und wer sich weiterbilden möchte, kann mit dem Meister nicht nur an einer Hochschule studieren, sondern sich fortbilden zum/zur „Geprüften Betriebswirt/-in (HwO)“. Übrigens: Dieser Titel ist die höchste Qualifikationsstufe im Handwerk und zählt nach dem DQR genauso viel wie der Masterabschluss. Handwerk ebnet den Weg zur Selbstständigkeit Wer sein eigenes Unternehmen gründen möchte, findet im Handwerk die besten Voraussetzungen. Rund 70.000 Neugründungen erfolgen jährlich. Zudem warten rund 125.000 Betriebe in den nächsten fünf Jahren darauf, von einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger erfolgreich fortgeführt zu werden. © capella9 - stock.adobe.com Quelle: www.handwerk.de © www.amh.online.de © www.amh.online.de

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