Die Berufsbereiche 51 • Hilfsdienste beim Röntgen, Impfen und Blut abnehmen • Erste Hilfe leisten • einfache Labortätigkeiten • Grundkenntnisse über Anatomie, Physiologie und Pathologie • Vorbereitung der Behandlungsräume • Dokumentieren von Behandlungsabläufen für die Patientenakten Weiterbildung: • zum/zur Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung (m/w/d) • zum/zur Betriebswirt/in für Management im Gesundheitswesen (m/w/d) • zum/zur Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen (m/w/d) • Studium der Humanmedizin, Gesundheitsmanagement oder Pharmazie Medizinische/r Fachangestellte/r (m/w/d) Ausbildungsdauer: 3 Jahre Was du mitbringen solltest: • Organisationstalent • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit • Geduld • Empathie Was du alles lernst: • Terminvereinbarungen mit Patienten • Abrechnungen mit Krankenkassen © InsideCreativeHouse - stock.adobe.com Teresa Büttner Auszubildende Tischlerei, AWO Psychiatriezentrum Warum hast du dich für deinen Ausbildungsberuf entschieden? Ich habe mich bewusst für den Ausbildungsberuf als Tischlerin entschieden, da der Beruf sehr kreativ ist und praktische Arbeit bietet. Nach meinem Abitur wollte ich zunächst etwas Praxisorientiertes machen, da ich genug von der reinen Theorie hatte. Für meine Zukunft sehe ich darin einen großen Vorteil: Die Fähigkeiten, die ich hier im Tischlerberuf erlerne, ermöglichen es mir, Reparaturen sowohl in meinem eigenen Haus als auch in anderen Häusern durchzuführen. Was gefällt dir besonders daran, im APZ zu arbeiten? Mir gefallen die unterschiedlichen Benefits, die es im APZ gibt. Unter anderem werden wir nach dem TVöD bezahlt. Zudem sorgt das APZ gut für uns Auszubildende. Wir haben Zugang zu betriebsärztlichen Untersuchungen und werden auch in Bezug auf unsere seelische Gesundheit unterstützt. Wenn es uns nicht gut geht, besteht die Möglichkeit, ein Gesprächsangebot in Anspruch zu nehmen. Was nimmst du für dich persönlich aus der Ausbildung mit? Für mich persönlich nehme ich viele neue Fähigkeiten mit, die ich hier in der Ausbildung erlerne. Besonders gewinne ich nach der Schulzeit deutlich mehr Selbstbewusstsein. Ich habe gelernt, mir selbst mehr zuzutrauen, was mir hilft, Aufgaben leichter zu bewältigen und mich mehr zu trauen als zuvor. Lukas Dorr Auszubildender Pflegefachmann, AWO Psychiatriezentrum Warum hast du dich für deinen Ausbildungsberuf entschieden? Ich habe ein Freiwilliges Soziales Jahr im APZ gemacht, welches mich begeistert hat. Die Arbeit mit den Patientinnen und Patienten sowie im Team hat mir sehr gut gefallen. Besonders die enge Zusammenarbeit mit den Ärztinnen und Ärzten sowie den Psychologinnen und Psychologen ermöglichte ein gut funktionierendes Team. Dadurch war eine effektive und vertrauensvolle Arbeit mit den Patientinnen und Patienten möglich. Diese Erfahrungen während meines Freiwilligendienstes haben mir sehr gut gefallen, sodass ich mich für den Beruf entschieden habe. Was gefällt dir besonders daran, im APZ zu arbeiten? Besonders schätze ich, dass es hier keine starken Hierarchien gibt. In der Pflege sind wir ein Team – gemeinsam mit den Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen sowie den Handwerkerinnen und Handwerkern, die hier tätig sind. Die Arbeit mit Menschen, die psychisch krank sind, ermöglicht mir einen ganz anderen Einblick und die Begegnung mit Persönlichkeiten, die ich im Alltag sonst vielleicht nicht kennenlernen würde. Es ist einfach toll, hier zu arbeiten und die Arbeit auf den Stationen macht mir sehr viel Spaß. Was nimmst du für dich persönlich aus der Ausbildung mit? Ich konnte hier meine Teamfähigkeit sehr stark kennenlernen und weiterentwickeln. Zudem lerne ich, mit den unterschiedlichen Persönlichkeiten der Patientinnen und Patienten umzugehen und zu arbeiten. Dabei nehme ich nicht nur Freude an dem Beruf der Pflegefachkraft mit, sondern auch großen Spaß an der täglichen Arbeit.
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