Informationsbroschüre Stadt Burglengenfeld

51 KULTUR & FREIZEIT KU LTUR & FREIZEIT Almenhof Der Almenhof ist einer von vier Urhöfen aus der Entstehungszeit des Ortes. Er befindet sich wie der Zaschkahof links der Naab, in der Nähe der Stadtpfarrkirche Sankt Vitus. Die anderen beiden, die rechts der Naab lagen, sind heute nicht mehr vorhanden. Der abgeschlossene und damit wehrhafte Vierseithof, mit dem reizvollen Fachwerktorbau und dem übereck gestellten Flankenturm, wird nach einem früheren Besitzer auch als „Altmann’sches Schlösschen“ bezeichnet. Von 1794 bis 1808 diente der Almenhof als Standort für eine kurfürstliche Flintensteinfabrik. Die Feuersteinvorkommen der Umgebung dienten zur Herstellung von Zündsteinen für die Steinschlossgewehre der bayerischen Regimenter. Zaschkahof Der Zaschkahof ist wie der Almenhof einer der Urhöfe aus karolingischer Zeit (8./9. Jahrhundert) und wurde ebenfalls in Kalkbruchstein-Bauweise erbaut. Zusammen mit den weiteren Urhöfen Rauscher- und Widenhof rechts der Naab bildeten sie den Beginn der Besiedelung dieser Region und der befestigten Ortschaft im Schatten der mächtigen Burganlage. Die ursprünglich geschlossene Bauweise des Zaschkahofes deutet auf eine stabile Sippenherrschaft im frühen Mittelalter hin. Neues Stadthaus Ab 1911 hatte die Justiz im „Neuen Stadthaus“ einen festen Standort in Burglengenfeld. Aus dem Landgericht Burglengenfeld wurde das Königliche Landgericht und nach der Abstufung das Königlich Bayerische Amtsgericht. Nach der Justizreform 2006 übernahm und renovierte die Stadt das Anwesen. Heute beherbergt das „Neue Stadthaus“ die Büros der Stadtwerke sowie die Kinderkrippe im Neuen Stadthaus. Neues Stadthaus Zaschkahof Almenhof

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