25 ◾ Checkliste: Bewerbungsfoto ◾ Tipps zur Online-Bewerbung per E-Mail Das Bewerbungsfoto ist der erste visuelle Eindruck, den du hinterlässt. Diese Punkte solltest du beachten: Fotografie: Professionelles Foto vom Fotografen – keine Selfies oder Urlaubsbilder Aktuelle Aufnahme – keine veralteten Bilder Ausstrahlung: Freundlich und authentisch lächeln Natürlich bleiben – kein gekünstelter Gesichtsausdruck Optik: Gedeckte Farben, Schwarz-Weiß ist möglich Ruhiger, passender Hintergrund ohne Gegenstände Format ca. 4,5 x 6 cm – Hoch- oder Querformat erlaubt Kleidung und Styling: Seriöse, zur Stelle passende Kleidung Frisur ordentlich, Make-up dezent, Schmuck zurückhaltend Keine glänzende Haut oder Reflexionen auf der Brille Platzierung: Foto auf Deckblatt oder im Lebenslauf oben rechts oder mittig Bei Papierbewerbung: Name auf der Rückseite nicht vergessen • Rechtschreibfehler sind unverzeihlich, achte bitte darauf! • Lege dir eine seriöse E-Mail-Adresse zu – am besten eine mit Vor- und Nach- name. • In die Betreffzeile kommt: ausgeschrie- bene Position, Standort und Kennzif- fer der Stellenanzeige. • Die Gesamtgröße der angehängten Dateien darf 5 MB nicht überschrei- ten. • Am besten alle Bewerbungsbestandteile in einer PDF-Datei zusammen- packen. • Verwende ein professionelles Bewerbungsfoto, kein „Selfie“ vom Handy! • Scanne deine Unterschrift und füge sie am Ende des Anschreibens ein. • Richte die E-Mail an die zuständigen Ansprechpartner und schreibe diese direkt an, ohne die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ zu be- nutzen. © undrey/AdobeStock ◾ Checke deine Social-Media-Accounts Viele Arbeitgeber, die eine Bewerbung ernsthaft prüfen, googeln auch einmal im Internet, um zusätzliche Infos über die Kandidaten einzuholen. Zwangsläufig stoßen sie auch auf deren Auftritte in sozialen Netzwerken. Darum solltest du dir diese vor einer Bewerbungsphase nochmal ganz genau anschauen. Auf politische oder religiöse Statements solltest du ganz verzichten, auch vorsichtig mit der Schilderung persönlicher Vorlieben und Meinungen sein. Fehltritte können dich auch nach Jahren noch einholen – das Internet vergisst nichts. Ältere Foreneinträge, hinter denen du vielleicht gar nicht mehr stehst, kannst du möglicherweise löschen lassen – rechtlich dazu verpflichtet sind die Betreiber aber nicht. Unmöglich sind abfällige Äußerungen über ehemalige Arbeitgeber. Ebenso Partyfotos, auf denen du angetrunken posierst, leicht bekleidet bist oder obszöne Gesten machst. Vorteilhaft kann allenfalls sein, wenn es sich um Profile handelt, die auf dein ehrenamtliches Engagement oder auf Mitgliedschaften in gemeinnützigen Organisationen verweisen. Generell solltest du aber sehr vorsichtig mit Angaben persönlicher Daten sein.
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