Seniorenwegweiser für den Landkreis Schweinfurt

Ehrenamtliche stundenweise soziale Betreuung an. Daneben haben sich in manchen Gemeinden auch sogenannte Betreuungsgruppen etabliert, hier wird ebenfalls unter fachlicher Anleitung stundenweise Betreuung gewährleistet. Ihre Anfrage richten Sie an die Fachstelle für pflegende Angehörige, dort werden auch Schulungen für pflegende Angehörige organisiert. Fachstelle für (pflegende) Angehörige Johann-Wenzel-Straße 2, 97526 Sennfeld Telefon 09721 772899 E-Mail angehoerigenberatung-fachstelle@ diakonie-schweinfurt.de Internet www.angehoerigenberatung-schweinfurt.de Weitere Entlastungsangebote Angehörigengruppe Demenz Fachstelle für (pflegende) Angehörige Johann-Wenzel-Straße 2, 97526 Sennfeld Telefon 09721 772899 E-Mail angehoerigenberatung-fachstelle@ diakonie-schweinfurt.de Internet www.angehoerigenberatung-schweinfurt.de Auszeit für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen oder Auszeit für Ältere nach Verlusterfahrung Gerontopsychiatrische Vernetzung in der Region Main-Rhön Gymnasiumstraße 14, 97421 Schweinfurt Telefon 09721 2087-220 E-Mail vernetzung-mainrhoen@ diakonie-schweinfurt.de Internet www.vernetzung-mainrhoen.de Seniorenfahrten An den Schanzen 6, 97421 Schweinfurt Telefon 09721 2087-102 E-Mail sozialdienst@diakonie-schweinfurt.de Internet soziale-dienste-schweinfurt.de Broschüren Deutsche Alzheimer Gesellschaft Internet www.deutsche-alzheimer.de. Ratgeber Alzheimer und Demenz Internet www.alzheimer-forschung.de Ratgeber Demenz, Ratgeber Pflege und Ratgeber Pflegeleistungen Internet www.bmg.bund.de i Der Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung kann für die Finanzierung anerkannter Betreuungsgruppen oder Einzelbetreuung genutzt werden. Bereits ab Pflegegrad 1 beträgt dieser 125 Euro pro Monat. Nicht ausgeschöpfte Leistungen aus vergangenen Monaten lassen sich häufig noch mitnutzen. (Voraussichtliche Pflegereform ab Januar 2022. Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Stand.) 3.5. Angebote zur weiteren Unterstützung zu Hause Die Wohlfahrtsverbände sind für rat- und hilfesuchende ältere Menschen da, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit. Sie sind nicht nur Träger von Sozialstationen oder Pflegeeinrichtungen, sondern bieten häufig auch Essen auf Rädern, einen Hausnotruf oder Patientenfahrdienste an. 3.5.1. Hausnotruf Mit einem Hausnotrufsystem soll ermöglicht werden, dass Menschen im Alter, bei Krankheit oder Behinderung in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, auch wenn sie in besonderen Situationen auf Hilfe angewiesen sind. Über einen kleinen Sender (ähnlich einer Uhr oder einem Anhänger), der ständig bei sich getragen wird, kann per Knopfdruck jederzeit Hilfe angefordert werden. Der Sender wird über den Telefonanschluss an ein Zusatzgerät angeschlossen, sodass per Knopfdruck jederzeit Kontakt mit der Zentrale des Anbieters aufgenommen werden kann. Hier wird dann die erforderliche Hilfemaßnahme veranlasst. Der Hausnotruf stärkt damit das Gefühl der Sicherheit und hilft Ängste abzubauen. Die Pflegeversicherung übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen bei pflegebedürftigen Menschen die Kosten des Hausnotrufsystems. 3.5.2. Patientenfahrdienst Der Patientenfahrdienst bringt Rollstuhlfahrer oder Gehbehinderte (auch liegend) beispielsweise sicher zum Arzt, zum Therapeuten, in die Klinik oder zur Dialyse und wieder nach Hause. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen die Krankenkassen die Fahrtkosten teilweise oder in voller Höhe. 3.5.3. Essen auf Rädern – Menüservice Wenn Einkaufen und Kochen zu beschwerlich geworden sind, können die Mahlzeitendienste eine warme, altersgerechte Ernährung sicherstellen, auch bei Diät. Die Wohlfahrtsverbände bieten Gefrierkost oder die tägliche Lieferung einer warmen Mahlzeit zur vereinbarten Zeit in die Wohnung an. Vergleichen Sie die Angebote und Preise der verschiedenen Anbieter: 21 Pflege und Versorgung zu Hause 3

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