Wohnberatung Infos für alle Wohnbereiche Hilfsmittel/ Alltagshilfen Informationen zur Pflege Informationen für Menschen mit Behinderung Sicherheit von Haus/Wohnung Fördermöglichkeiten Technische Unterstützungen Checkliste Wohnungsanpassung Barrierefreies Wohnen GUTES WOHNEN – EIN LEBEN LANG IN STADT UND LANDKREIS SCHWEINFURT WEGWEISER ZUR WOHNUNGSANPASSUNG
Einfach App laden oder anrufen: 0800/456 0011 Ein Angebot von Mobilität, wo du sie brauchst. ÖPNV auf Abruf – das ist callheinz. Nutze jetzt den nachhaltigen Mobilitätsservice deines Landkreises Schweinfurt: ganz einfach über die callheinz-App oder per Telefon unter 0800 / 456 0011. Mit einem gültigen Deutschlandticket sogar kostenlos. .de Erna muss zum Arzt? IHR ERFAHRENER ANSPRECHPARTNER RUND UM SENIOREN- IMMOBILIEN Sie haben Interesse? Unsere Experten stehen Ihnen gerne zur Verfügung: ZUM SELBSTBEZUG ODER ALS KAPITALANLAGE 09721 8001-444 vertrieb@gloeckle-bau.de
Sie finden hier auch wichtige Kontakte und Ansprechpartner sowie Unterstützungsmöglich- keiten mit Blick auf die Finanzierung bei der Wohnraumanpassung. Diese Broschüre richtet sich mit ihren umfangreichen Informationen an eine breite Zielgruppe. Sie ist nicht nur für Seniorinnen, Senioren oder Menschen mit Behinderung gedacht. Auch junge Menschen können sich hier zum Beispiel vor dem Hausbau informieren, auf was es zu achten gilt, um später im Alter oder nach einem Unfall nicht aus seinem Wohnhaus ausziehen oder große Umbaukosten bewältigen zu müssen. Gerne beraten Sie unsere zertifizierten Wohnberaterinnen unverbindlich, neutral und kostenfrei. Wir hoffen, dass wir Ihnen mit dieser Broschüre wertvolle Hinweise geben können und Sie ein möglichst langes, selbstständiges Leben mit einer hohen Lebensqualität führen können. Ihr Florian Töpper Sebastian Remelé Landrat Oberbürgermeister Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, es gibt viele Fragen, die wir uns stellen müssen, wenn es ums Älterwerden geht. Beispielsweise: Wie und wo möchte ich später im Alter einmal wohnen? Kann ich in meiner vertrauten Umgebung bleiben und, wenn nötig, auch dort gepflegt werden? Sind die räumlichen Bedingungen in meiner Wohnung oder in meinem Haus dafür gegeben? Kann ich jetzt bereits etwas unternehmen, um besser vorbereitet zu sein? Gibt es Unterstützung in der Finanzierung bei einem Umbau? Leider übersteigt die Nachfrage nach passendem, seniorengerechtem Wohnraum das Angebot in unserer Stadt und unserem Landkreis Schweinfurt. Doch nicht nur hier ist das so, bundesweit ist die wachsende Nachfrage eine Herausforderung. Unsere Wohnberatung hat das Ziel, das selbstständige Wohnen bzw. die selbstständige Haushaltsführung besonders bei älteren, kranken Menschen oder Menschen mit Behinderung in ihren Wohnungen und ihrem Wohnumfeld zu erhalten, zu fördern, zu erleichtern oder wiederherzustellen. Ein plötzlicher Unfall, Krankheit, zunehmende körperliche Beschwerden im Alter, eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit zwingen uns manchmal zu Veränderungen im häuslichen Bereich. So können zum Beispiel die Beseitigung von Schwellen, ein rollstuhlgerechter Zugang, ein barrierefreies Bad, ein Handlauf oder ein Treppenlift bereits dafür sorgen, dass wir trotz körperlicher Einschränkungen weiter zu Hause wohnen bleiben können. Aber nicht immer kann die vorhandene Wohnung den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden, sodass ein Umzug in eine andere Wohnung notwendig erscheint. Bei der Suche nach einer neuen Wohnung müssen dafür zunächst die persönlichen Bedürfnisse, Wünsche und Möglichkeiten ermittelt werden. Mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen Informationen an die Hand geben, wie ein „barrierearmes“ und „behindertengerechtes“ Wohnen gelingen kann, um ein selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter hinein zu ermöglichen. Grußwort 1 GRUSSWORT
Seminare, Workshops und mehr … Angebote für Menschen in der Pflege, in Sozialbereichen und im Ehrenamt. Gemeinsam. Werte. Pflegen. Jetzt reinhören: der Podcast der Akademie Barbara Stamm! Unsere telefonische Bildungs- beratung erreichen Sie unter: 09733/53799-60 Entdecken Sie unsere Angebote unter www.akademie-barbara-stamm.de Klostercampus Maria Bildhausen 97702 Münnerstadt Gefördert durch: Seminare, Workshops und mehr … Angebote für Menschen in der Pflege, in Sozialbereichen und im Ehrenamt. Gemeinsam. Werte. Pflegen. Jetzt reinhören: der Podcast der Akademie Barbara Stamm! Unsere telefonische Bildungs- beratung erreichen Sie unter: 09733/53799-60 Entdecken Sie unsere Angebote unter www.akademie-barbara-stamm.de Klostercampus Maria Bildhausen 97702 Münnerstadt Gefördert durch: Seminare, Workshops und mehr … Angebote für Menschen in der Pflege, in Sozialbereichen und im Ehrenamt. Gemeinsam. Werte. Pflegen. Jetzt reinhören: der Podcast der Akademie Barbara Stamm! Unsere telefonische Bildungs- beratung erreichen Sie unter: 09733/53799-60 Entdecken Sie unsere Angebote unter www.akademie-barbara-stamm.de Klostercampus Maria Bildhausen 97702 Münnerstadt Gefördert durch: Die AKADEMIE BARBARA STAMM ist eine neu gegründete Bildungseinrichtung auf dem beeindruckenden Gelände des Klosters Maria Bildhausen. Wir bieten Fort- und Weiterbildungen für den gesamten Pflege- und Sozialbereich an. Wir sprechen Sie als pflegende An- und Zugehörigen und ehrenamtlich tägigen Menschen im Sozialbereich an. Wir bieten Ihnen Einstiegs- und Fachseminare an, damit Sie ihre Herausforderungen im Alltag mit unterstützungsbedürftigen Familienmitgliedern aller Altersgruppen angemessen bewältigen können. Über die familiäre Umgebung hinaus sprechen wir Menschen an, die sich um Nachbarn, Freunde und Bekannte in der Pflege oder Betreuung annehmen oder sich in ehrenamtlichen Strukturen in Pflege, Versorgung und Betreuung gesellschaftlich einbringen. Im beruflichen Kontext sprechen wir Führungskräfte, Fach- und Hilfskräfte aus dem Pflege- und Sozialbereich an. Dazu gehören Mitarbeitende in ambulanten, teilstationären und stationären Settings, die sich fachlich fort- und weiterbilden möchten und insbesondere Angebote wahrnehmen möchten, die auf die aktuellen Herausforderungen und oftmals persönlich belastenden Arbeitssituationen zugeschnitten sind. Die Akademie Barbara Stamm verbindet fachliche Fort- und Weiterbildung stets mit Fragen der persönlichen Resilienz und Stärkung. Wir laden Sie ein, unser vielfältiges Angebot auf unserer Website zu durchstöbern und sich einen Überblick über unsere Angebote zu machen. Gern können Sie direkt eine Veranstaltung online buchen. Wir stehen Ihnen aber gern telefonisch mit unserem Rat zur Seite, um das für Sie beste Angebote bei uns zu finden. Seminare, Workshops und mehr … Angebote für Menschen in der Pflege, in Sozialbereichen und im Ehrenamt. Gemeinsam. Werte. Pflegen. Jetzt reinhören: der Podcast der Akademie Barbara Stamm! Unsere telefonische Bildungs- beratung erreichen Sie unter: 09733/53799-60 Entdecken Sie unsere Angebote unter www.akademie-barbara-stamm.de Klostercampus Maria Bildhausen 97702 Münnerstadt Gefördert durch: Angebote für Menschen in der Pflege, in Sozialbereichen und im Ehrenamt. Gemeinsam. Werte. Pflegen. Jetzt reinhören: der Podcast der Akademie Barbara Stamm! Unsere telefonische Bildungs- beratung erreichen Sie unter: 09733/53799-60 Entdecken Sie unsere Angebote unter www.akademie-barbara-stamm.de Klostercampus Maria Bildhausen 97702 Münnerstadt Gefördert durch: Seminare, Workshops und mehr … Angebote für Menschen in der Pflege, in Sozialbereichen und im Ehrenamt. Gemeinsam. Werte. Pflegen. Jetzt reinhören: der Podcast der Akademie Barbara Stamm! Unsere telefonische Bildungs- beratung erreichen Sie unter: 09733/53799-60 Entdecken Sie unsere Angebote unter www.akademie-barbara-stamm.de Klostercampus Maria Bildhausen 97702 Münnerstadt Gefördert durch: Die AKADEMIE BARBARA STAMM ist eine neu gegründete Bildungseinrichtung auf dem beeindruckenden Gelände des Klosters Maria Bildhausen. Wir bieten Fort- und Weiterbildungen für den gesamten Pflege- und Sozialbereich an. Wir sprechen Sie als pflegende An- und Zugehörigen und ehrenamtlich tägigen Menschen im Sozialbereich an. Wir bieten Ihnen Einstiegs- und Fachseminare an, damit Sie ihre Herausforderungen im Alltag mit unterstützungsbedürftigen Familienmitgliedern aller Altersgruppen angemessen bewältigen können. Über die familiäre Umgebung hinaus sprechen wir Menschen an, die sich um Nachbarn, Freunde und Bekannte in der Pflege oder Betreuung annehmen oder sich in ehrenamtlichen Strukturen in Pflege, Versorgung und Betreuung gesellschaftlich einbringen. Im beruflichen Kontext sprechen wir Führungskräfte, Fach- und Hilfskräfte aus dem Pflege- und Sozialbereich an. Dazu gehören Mitarbeitende in ambulanten, teilstationären und stationären Settings, die sich fachlich fort- und weiterbilden möchten und insbesondere Angebote wahrnehmen möchten, die auf die aktuellen Herausforderungen und oftmals persönlich belastenden Arbeitssituationen zugeschnitten sind. Die Akademie Barbara Stamm verbindet fachliche Fort- und Weiterbildung stets mit Fragen der persönlichen Resilienz und Stärkung. Wir laden Sie ein, unser vielfältiges Angebot auf unserer Website zu durchstöbern und sich einen Überblick über unsere Angebote zu machen. Gern können Sie direkt eine Veranstaltung online buchen. Wir stehen Ihnen aber gern telefonisch mit unserem Rat zur Seite, um das für Sie beste Angebote bei uns zu finden. 2
Grußwort 1 1 Wohnberatung in Stadt und 4 Landkreis Schweinfurt 2 Allgemeine Einführung – 6 Barrierefreies und lebenslauf- gerechtes Bauen und Wohnen – Barrierefreies Wohnen 6 – Barrierefrei ist nicht gleich 7 behindertengerecht – Barrierefreies Bauen 7 – Wohnraumanpassung 9 – Ein typisches Beispiel für die 9 Wohnberatung 3 Rundgang durch die Räume 11 – Nützliche Infos für alle Wohnbereiche 11 – Sturzunfälle vermeiden 13 – Eingang, Treppenhaus und Flur 14 – Küche 16 – Badezimmer 19 – Schlafzimmer 22 – Wohnzimmer 24 – Balkon, Terrasse und Garten 25 4 Checkliste: Ein Leben lang 26 zu Hause wohnen 5 Hilfsmittel, Pflegehilfsmittel 28 oder Alltagshilfen? 6 Technische Unterstützungen 29 – Smart-Home-Technologie 29 – Alltagshelfer von heute: 30 digital – effizient – modern – Hausnotruf 31 7 Informationen zur Pflege 33 8 Finanzierungs- und 36 Fördermöglichkeiten Flipping-Book Ihre Broschüre als Flipping-Book: • leicht zu blättern • übersichtlich • auch mobil! Wohnberatung Infos für alle Wohnbereiche Hilfsmittel/ Alltagshilfen Informationen zur Pflege Informationen für Menschen mit Behinderung Sicherheit von Haus/Wohnung Fördermöglichkeiten Technische Unterstützungen Checkliste Wohnungsanpassung Barrierefreies Wohnen GUTES WOHNEN – EIN LEBEN LANG IN STADT UND LANDKREIS SCHWEINFURT WEGWEISER ZUR WOHNUNGSANPASSUNG Inhaltsverzeichnis 9 Informationen für Menschen 39 mit Behinderung 10 Sicherheit, Einbruchschutz und 42 Tipps gegen Betrugsmaschen – Sicherung von Haus und Wohnung 42 – Beratung durch die Polizei 43 11 Weitere Adressen zum Thema 44 Wohnen im Alter Inserentenverzeichnis / U3 Impressum U = Umschlagseite Ein Hinweis vorab: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der ausgeschriebenen Sprachformen männlich, weiblich und divers verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Die verkürzte Sprachform hat ausschließlich redaktionelle Gründe und beinhaltet keinerlei Wertung. 3 INHALTSVERZEICHNIS
Wer im Alter möglichst lange und selbstständig in seiner vertrauten Umgebung mit bekannter Nachbarschaft bleiben und auch später einmal zu Hause gepflegt werden möchte, muss sich fragen, ob die räumlichen Gegebenheiten dies zulassen. Da sich mit zunehmendem Alter und bei Gebrechlichkeit die Bedürfnisse eines Menschen ändern, ist es oft erforderlich, die Wohnverhältnisse an die geänderten Bedingungen anzupassen. Manchmal sind es nur kleine Hindernisse, die die Bewältigung des Alltags erschweren, sodass häufig schon durch einfache und kostengünstige Veränderungen eine Verbesserung und Erleichterung erreicht wird. Aber auch nach einer Erkrankung oder mit einer Behinderung kann es zu einem Beratungsbedarf für die eigene Wohnungssituation kommen. Die zertifizierten Wohnberaterinnen für Stadt und Landkreis Schweinfurt unterstützen Sie gerne, wenn Sie Beratung im eigenen Wohneigentum benötigen oder wenn Sie zur Miete wohnen. Wohnberatung in Stadt und Landkreis Schweinfurt © contrastwerkstatt · adobestock.com Bei Bedarf kann das Informations- und Beratungsgespräch auch bei Ihnen zu Hause stattfinden. Gerne können Sie auch zu uns kommen, als Pflegebedürftiger, als (pflegender) Angehöriger, als Ratsuchender mit Handicap oder als (junger) Bauwilliger, der sich für eine vorausschauende Planung rund um barrierefreies/barrierearmes Bauen beraten lassen möchte. Ziele der Wohnberatung sind: „Wohnen daheim“ lange ermöglichen oder erleichtern, mehr Lebensqualität erleben und verbessern, Unfälle besser vermeiden, Erleichterung von häuslicher Hilfe und Pflege, sich sicherer fühlen, Schaffung von barrierefreiem/barrierearmen Wohnraum, das selbstständige Wohnen und die Haushaltsführung in der Wohnung und im Wohnumfeld zu erhalten, zu fördern oder wiederherzustellen sowie 4 1 WOHNBERATUNG IN STADT UND LANDKREIS SCHWEINFURT
die passende Wohnform für sich selbst finden (z. B. ambulant betreute Wohngemeinschaften, Generationenwohnen, Seniorenhausgemeinschaften). Wir beraten zu folgenden Themen: Möglichkeiten der Wohnungsanpassung, barrierefreier Badumbau, Treppenlift & Rampen, Hilfsmittel sowie kleine Alltagshelfer, Finanzierungsmöglichkeiten (Pflegekasse, Krankenkasse, Kfw-Förderprogramm, Bayer. Wohnungsbauprogramm), alternative Wohnmöglichkeiten. Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Wohnberatung/Wohnungsanpassung? Wohnberatung ist interessant für Alt und Jung! Sie hilft nicht nur im alltäglichen Leben, z. B. im höheren Alter, als junge Familie mit kleinen Kindern, nach einem Unfall mit Gehhilfen bzw. Rollstuhl oder mit einer plötzlichen Behinderung, sondern erhöht auch den Wohnkomfort für alle. Die Wohnberatung ist kostenlos, unverbindlich, neutral und unabhängig. Die Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht. Zertifizierte Wohnberatung für den Landkreis Schweinfurt Eva Borschert Seniorenbeauftragte Amt für Soziales Ehrenamt und Teilhabe Landratsamt Schweinfurt Schrammstraße 1, 97421 Schweinfurt Zimmer-Nr. 227 TELEFON: 09721 55-469 E-MAIL: seniorenberatung@lrasw.de INTERNET: www.landkreis-schweinfurt.de Zertifizierte Wohnberatung für die Stadt Schweinfurt Petra Licha-Hofmann Pflegeberaterin gem. § 7a SGB XI Amt für soziale Leistungen Stadt Schweinfurt Pflegestützpunkt Schweinfurt Petersgasse 5 (Am Schrotturm), 97421 Schweinfurt Zimmer-Nr. 1 TELEFON: 09721 533230 E-MAIL: info@pflegestuetzpunkt-sw.de INTERNET: www.pflegestuetzpunkt-sw.de © Fokkusiert · adobestock.com 5 Wohnberatung in Stadt und Landkreis Schweinfurt 1
Allgemeine Einführung – Barrierefreies und lebenslaufgerechtes Bauen und Wohnen © H_Ko · adobestock.com In der eigenen Wohnung sollte sowohl die ungehinderte Erreichbarkeit der Räume als auch die uneingeschränkte Nutzbarkeit der Alltagsgegenstände gewährleistet sein. So kann die Wohnung oder das Eigenheim mit gezielten Umbaumaßnahmen seniorengerecht und barrierefrei umgestaltet werden. Ziel einer solchen Wohnraumanpassung ist in erster Linie der Erhalt oder die Wiedergewinnung der eigenständigen Lebensführung sowie die Verbesserung der Wohnungs- und Lebensqualität. Wenn das Wohnhaus bereits schon beim Bau so geplant und gebaut wird, dass die Räume barrierefrei und ohne fremde Hilfe erreichbar und nutzbar sind, so können dadurch spätere bauliche Anpassungen und somit auch Mehrkosten vermieden werden. Dies führt auch schon früh zu einem besonderen und erhöhtem Wohnkomfort. BARRIEREFREIES WOHNEN Unter „Barrierefreiheit“ versteht man einen umfassenden Zugang und uneingeschränkte Nutzungschancen aller gestalteten Lebensbereiche. Das Prinzip der Barrierefreiheit zielt darauf ab, dass bauliche und sonstige Anlagen sowohl für Menschen mit Beeinträchtigungen als auch für Personen mit Kleinkindern oder für ältere Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernisse und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. Bei Gelenkerkrankungen oder ähnlichen körper- lichen Beeinträchtigungen kann die Bewältigung des Alltags oftmals schon daran scheitern, wenn der Zugang zur Wohnung im dritten Stock ohne Fahrstuhl erheblich erschwert wird. Aus diesem Grund hat der Gesetzgeber für alle Neubauten mit mehreren Stockwerken Fahrstühle als Teil des barrierefreien Wohnens vorgeschrieben. 6 2 ALLGEMEINE EINFÜHRUNG – BARRIEREFREIES UND LEBENSLAUFGERECHTES BAUEN UND WOHNEN
Bei der barrierefreien Wohnraumgestaltung ist vor allem darauf zu achten, dass alle Räume und Alltagsgegenstände ungehindert und gefahrlos genutzt werden können. Ein Bewegungsmelder, der das Licht selbsttätig ein- und ausschaltet oder automatisierte Rollläden sind nützliche Hilfsmittel. Das Badezimmer sollte im Hinblick auf die Dusche möglichst ebenerdig sein. Alternativ empfiehlt sich das Anbringen einer kleinen rutschfesten Rampe. Griffe in Reichweite erleichtern außerdem das Duschen, Baden oder Waschen am Waschbecken. BARRIEREFREI IST NICHT GLEICH BEHINDERTENGERECHT Grundsätzlich gilt, dass es zwischen den Begrifflichkeiten „barrierefrei“ und „behindertengerecht“ einen Unterschied gibt. So ist eine Behinderung jeweils individuell. Menschen mit Sehbehinderung haben andere Bedürfnisse als beispielsweise Personen, die querschnittsgelähmt und deshalb auf den Rollstuhl angewiesen sind. Beide Menschen haben eine Behinderung. Ein gehbehinderter Mensch benötigt jedoch grundsätzlich eine anders gestaltete Wohnung als ein Sehbehinderter. Eine behindertengerechte Wohnung ist deshalb nach der individuellen Behinderung gestaltet, während eine barrierefreie Wohnung grundsätzlich dahingehend zu gestalten ist, dass alle Wohnbereiche ungehindert erreicht werden können. Eine barrierefreie Wohnung wird nicht nur von älteren Menschen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen benötigt, sondern ist für eine Familie mit Kindern auch eine große Erleichterung. BARRIEREFREIES BAUEN Je nach Lebensphase, z. B. als Single oder Paar, mit oder ohne Kinder, durch Erkrankungen, Unfälle, Behinderung oder im Alter, ändern sich die Anforderungen an ein Zuhause. Aus diesem Grund sollten Wohnhäuser so gebaut werden, dass sie gleich ohne große Umbaumaßnahmen und Kosten in jeder möglichen Lebensphase ohne fremde Hilfe, barrierefrei nutzbar und zugänglich sind. Eine Wohnung oder ein Haus gilt als barrierefrei, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Im Außenbereich, ins Gebäude, in die Wohnung(en) zur Terrasse/Balkon und auch innerhalb der Wohnung ist der Zugang barrierefrei und somit ohne Stufen oder Schwellen. Ebenso ist der Raum mit Anschlussmöglichkeit für die Waschmaschine barrierefrei zu erreichen. Alle Türen sind ausreichend breit: Innentüren mindestens lichte Breite 80 cm, Hauseingangstüren mindestens lichte Breite 90 cm. Ausreichend Bewegungsfläche ist in den Räumen vorhanden. In der Wohnung gibt es ein barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche. Die Türe zum Bad/WC lässt sich nach außen öffnen oder ist eine Schiebetüre (bei einem Sturz kann sie dadurch nicht blockiert werden und Hilfe ist von einer anderen Person leichter möglich). Bedienelemente sind leicht zu handhaben und komfortabel angeordnet. © Jörg Lantelme · adobestock.com © WavebreakMediaMicro · adobestock.com 7 ALLGEMEINE EINFÜHRUNG – BARRIEREFREIES UND LEBENSLAUFGERECHTES BAUEN UND WOHNEN 2
Im Leitfaden „Barrierefreies Bauen – 02 Barrierefreie Wohnungen“ sind Planungsgrundlagen festgelegt für die Planung, Bemessung und Ausführung barrierefreier Baumaßnahmen nach DIN 18040-02. Diese sind durch anschauliche Zeichnungen für private, barrierefreie Wohnungen erläutert und dargestellt. Innerhalb der DIN 18040-02 wird zwischen den zwei Standards barrierefrei nutzbar und barrierefrei mit Rollstuhl (R) nutzbar unterschieden. Beratungsstelle Barrierefreiheit Bayerische Architektenkammer Stiftung Pfennigparade CAB Caritas Wir beraten Sie zu allen Fragen für ein barrierefreies Leben Vereinbaren Sie gerne einen kostenfreien Beratungstermin telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular im Internet. Beratungstelefon: +49 89 139880-80 www.beratungsstelle-barrierefreiheit.de info@beratungsstelle-barrierefreiheit.de Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnungen für alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnungen Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsverwaltung In unseren Wohnungen fühlt man sich in jedem Alter wohl – auch im Seniorenalter. www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässigen Hausmeisterservice und viele auch über einen Aufzug. Klingenbrunnstr. 13 | 97422 Schweinfurt | Tel. 09721 726-0 Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnungen für alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnungen Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsverwaltung In unseren Wohnungen fühlt man sich in jedem Alter wohl – auch im Seniorenalter. www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässigen Hausmeisterservice und viele auch über einen Aufzug. Klingenbrunnstr. 13 | 97422 Schweinfurt | Tel. 09721 726-0 Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnungen für alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnungen Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsverwaltung In unseren Wohnungen fühlt man sich in jedem Alter wohl – auch im Seniorenalter. www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässigen Hausmeisterservice und viele auch über einen Aufzug. Klingenbrunnstr. 13 | 97422 Schweinfurt | Tel. 09721 726-0 Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnungen für alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnungen Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsverwaltung In unseren Wohnungen fühlt man sich in jedem Alter wohl – auch im Seniorenalter. www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässigen Hausmeisterservice und viele auch über einen Aufzug. Klingenbrunnstr. 13 | 97422 Schweinfurt | Tel. 09721 726-0 Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnungen für alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnungen Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsverwaltung In unseren Wohnungen fühlt man sich in jedem Alter wohl – auch im Seniorenalter. www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässigen Hausmeisterservice und viele auch über einen Aufzug. Klingenbrunnstr. 13 | 97422 Schweinfurt | Tel. 09721 726-0 Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnungen für alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnungen Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsverwaltung In unseren Wohnungen fühlt man sich in jedem Alter wohl – auch im Seniorenalter. www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässigen Hausmeisterservice und viele auch über einen Aufzug. Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnungen für alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnungen Eigentumswohnungen Eigenheime Wohnungsverwaltung In unseren Wohnungen fühlt man sich in jedem Alter wohl – auch im Seniorenalter. www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässigen Hausmeisterservice und viele auch über einen Aufzug. Klingenbrunnstr. 13 | 97422 Schweinfurt | Tel. 09721 726-0 Wir bieten in Schweinfurt provisionsfrei attraktive Wohnung alle – zum Mieten oder Kaufen. Natürlich auch für Senioren. Mietwohnun Eigentumswo Eigenheime Wohnungsve In unseren Wohnungen fühlt www.swg-schweinfurt.de Besonders vorteilhaft – gerade im Alter: unsere Häuser verfügen über einen zuverlässiauch über einen Aufzug. Klingenbrunnstr. 13 | 97422 Schweinfurt | Tel. 09721 72 Der Leitfaden kann auf der Internetseite der Bayerischen Architektenkammer herunter- geladen werden: www.beratungsstelle-barrierefreiheit.de/ beratungsthemen/planen-und-bauen/ gesetze-verordnungen-und-normen/ leitfaeden-zur-din-18040.html 8 ALLGEMEINE EINFÜHRUNG – BARRIEREFREIES UND LEBENSLAUFGERECHTES BAUEN UND WOHNEN 2
WOHNRAUMANPASSUNG Eine Wohnraumanpassung soll Ihnen oder Ihren Angehörigen das selbstständige Leben in Ihrem Zuhause erleichtern, sowohl im Alter als auch bei Behinderung oder Pflegebedürftigkeit. In manchen Lebenssituationen wird der Verbleib in der eigenen Wohnung ohne Wohnraumanpassung schwierig. Beispielsweise werden mit der Zeit Stufen und sanitäre Anlagen zum Problemfall. Deshalb müssen Sie nicht zwangsläufig ans Umziehen denken. Mit rechtzeitigen Umbaumaßnahmen in der Wohnung können Sie die Bewältigung des Alltags vereinfachen und somit Ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität fördern. Dafür sorgt zum Beispiel die Installation eines Treppenlifts im Eingangsbereich sowie in der Wohnung oder die rutschsichere Ausstattung der Stufen im Treppenhaus. Mehr Sicherheit bietet auch die Anbringung von gut erkennbaren Haltegriffen und Stützstangen oder die Installation von Bewegungsmeldern für den nächtlichen Weg zur Toilette. Allgemein sollte darauf geachtet werden, dass alle Stolperfallen wie Teppiche, Läufer und lose Kabel in den Wohnräumen beseitigt werden. Der Einbau von gut erreichbaren Lichtschaltern und der Umbau der Badewanne zu einer stufenlosen Dusche sind ebenso hilfreiche Maßnahmen für den alltäglichen Bedarf in den eigenen vier Wänden. Bevor Sie Umbaumaßnahmen einleiten, sollten Sie eine fachkundige Beratung hinzuziehen. Mit einem Wohnberater können Sie sich einen Überblick über die Veränderungsmöglichkeiten verschaffen und mit der Planung beginnen. Wenn Sie in einer Mietwohnung leben, sollten Sie anschließend Ihre Pläne mit Ihrem Vermieter besprechen, denn er muss der Wohnungsanpassung zustimmen. Eine Beratung ist auch im Hinblick auf die Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten der baulichen Maßnahmen wichtig. Wenn sogar der beste Umbau nicht zu mehr Barrierefreiheit und Selbstständigkeit führt, sollten Sie über eine neue Wohnung nachdenken. Die Pflegeversicherung bezuschusst auch den Seniorenumzug in eine barrierefreie Wohnung als Maßnahme der „Wohnraumanpassung“ ab Pflegegrad 1. EIN TYPISCHES BEISPIEL FÜR DIE WOHNBERATUNG Familie Neu und die Anpassung ihrer Wohnung Herr Neu, 84 Jahre alt, hat einen Schlaganfall erlitten. Er ist nun seit zwei Wochen in einer Reha. Obwohl er gute Fortschritte macht, ist zu erwarten, dass er nach der Entlassung weiterhin Pflege brauchen wird und dass langfristig Bewegungseinschränkungen bleiben. Beide Ehepartner möchten, dass Herr Neu nach der Reha wieder im gemeinsamen Eigenheim in einer Gemeinde im Landkreis Schweinfurt lebt. Auf Anraten des Sozialdienstes des Krankenhauses nimmt Frau Neu Kontakt auf mit der Wohnberatung des Landkreises Schweinfurt und vereinbart einen Hausbesuch. Die Wohnberaterin stellt fest, dass bauliche und räumliche Veränderungen nötig sind, um Herrn Neus Pflege zu erleichtern und um ihm langfristig ein Maximum an Selbstständigkeit zu ermöglichen. Der Eingangsbereich hat drei Stufen, für die eine mobile Rampe und ein Handlauf benötigt werden. Das Erdgeschoss ist geräumig, das frühere Arbeitszimmer lässt sich gut zum Schlafzimmer umgestalten. Somit muss Herr Neu zukünftig keine Treppen mehr steigen, um ins Schlafzimmer im 1. Obergeschoss, zu gelangen. Doch Türschwellen, ein kleines Bad mit Wanne und eine sehr schmale nach innen zu öffnende Badezimmertüre schränken die Nutzung der Wohnung mit Rollator oder Rollstuhl erheblich ein. Deshalb rät die Wohnberaterin neben dem Anbringen einer mobilen Rampe und dem Handlauf im Eingangsbereich zu einer barrierefreien Neugestaltung des Badezimmers: Die Tür zum Badezimmer muss verbreitert werden: Aus Sicherheits- und auch aus Platzgründen sollte sie künftig nach außen zu öffnen sein oder durch eine Schiebetür ersetzt werden. Sie empfiehlt eine bodengleiche Dusche statt der Badewanne, zusätzlich ein unterfahrbares Waschbecken und eine erhöhte Toilette mit Handgriffen rechts und links davon. 9 ALLGEMEINE EINFÜHRUNG – BARRIEREFREIES UND LEBENSLAUFGERECHTES BAUEN UND WOHNEN 2
Für diese Baumaßnahmen kann Familie Neu Zuschüsse von der Pflegekasse in Höhe von 4.180 Euro beantragen. Auch ein zinsgünstiges Darlehen oder ein Zuschuss von der KfW ist möglich. Da mit den Anträgen bereits die Kostenvoranschläge einzureichen sind, nimmt Frau Neu umgehend Kontakt zu einer Sanitärfirma und einer Schreinerei auf. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen wird einige Wochen dauern. Deshalb braucht das Ehepaar Neu eine Zwischenlösung. Als Herr Neu wieder zu Hause ist, verordnet der Hausarzt zur Überbrückung der drei Stufen im Eingangsbereich eine mobile Rampe als Hilfsmittel. Frau Neu reicht das Rezept bei einem Sanitätshaus ein. Das Sanitätshaus prüft vor Ort, welche Rampe für das Haus der Familie Neu geeignet ist und liefert sie wenig später aus. Für die Rampe muss Herr Neu eine Zuzahlung in Höhe von 10 Euro leisten (weitere Informationen ab Seite 33). Nach ein paar Wochen sind die Kostenvoranschläge für die geplanten baulichen Maßnahmen da. Der Kostenvoranschlag der Schreinerei für die Badezimmertüre, die Entfernung der Türschwellen und den Handlauf am Eingang beläuft sich auf 4.200 Euro. Da Herr Neu einen Pflegegrad hat, stellt das Ehepaar einen Antrag auf einen Zuschuss von 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei der Pflegekasse (weitere Informationen ab Seite 33). Der Kostenvorschlag der Sanitärfirma für das Badezimmer beläuft sich auf 27.000 Euro. Darin inbegriffen sind die Kosten für den Einbau einer bodengleichen Dusche mit rutschfesten Bodenfliesen, ein unterfahrbares Waschbecken, eine erhöhte Toilette und diverse Haltegriffe. Dafür beantragt die Familie Neu ein zins- und tilgungsfreies Darlehen beim Freistaat Bayern in Höhe von 10.000 Euro (weitere Informationen ab Seite 36). Nach der Bewilligung der Förderanträge kann Familie Neu mit dem Umbau beginnen. GmbH BELA BAU belabau-schweinfurt.de B Zu unseren Leistungen gehören: • Trockenbau • Badsanierung • Fliesenarbeiten • Abbrucharbeiten • Laminat verlegen • Gartenarbeiten • Maler- und Verputzerarbeiten • Umzüge/Entsorgung … und vieles mehr Bela Bau GmbH Hausener Straße 9 · 97532 Üchtelhausen Telefon: 09720 6649940 E-Mail: info@belabau-schweinfurt.de www.belabau-schweinfurt.de Wir vernetzen Mainfranken. Nachhaltige Energie für die Zukunft. www.uez.de 10 2 ALLGEMEINE EINFÜHRUNG – BARRIEREFREIES UND LEBENSLAUFGERECHTES BAUEN UND WOHNEN
Der folgende „Rundgang“ durch die verschiedenen Räume eines Haushalts führt Ihnen vor, an welchen Stellen Umbaumaßnahmen vorgenommen werden können, um das selbstständige Leben in der Wohnung oder im Eigenheim zu erleichtern. Bitte beachten Sie, dass nur eine kleine Auswahl von möglichen Hilfsmitteln oder Umbaumaßnahmen angesprochen wird. Manche Tipps können selbstverständlich in mehreren Räumen angewandt werden. Bei einer individuellen Wohnberatung kann abgeklärt werden, wie Ihre Wohnsituation noch besser gestaltet werden kann. NÜTZLICHE INFOS FÜR ALLE WOHNBEREICHE Stufen und Schwellen sollten vermieden werden. Ist dies nicht möglich, können Haltegriffe (idealerweise beidseitig) zur leichteren Bewältigung der Stufen und Schwellen angebracht werden. Stufenkanten sollten farblich markiert werden. Lifte (z. B. Plattform- oder Treppenlift) und Rampen unterstützen bei der Überwindung von Stufen und Höhenunterschieden. Alternativ können Treppenraupen Rollstuhlfahrern helfen, Stufen zu überwinden. Faltbare Gehhilfen (z. B. Rollatoren) bieten festen Halt und ermöglichen eine sichere Fortbewegung innerhalb der Wohnung. Diese können mit einem Korb zum Transport von Gegenständen oder einer Sitzbank für eine Pause zwischendurch ausgestattet sein. Rundgang durch die Räume © Robert Kneschke · adobestock.com 11 RUNDGANG DURCH DIE RÄUME 3
In Bad, Küche und Eingang sowie bei Treppen helfen rutschhemmende Bodenbeläge bei der Standfestigkeit und um Stürze zu vermeiden. Stolperfallen wie Teppichkanten, Läufer ohne rutschhemmende Unterlage, schummriges Licht und sperrige Möbel sind zu beseitigen. Durch das Entfernen von überflüssigen Möbeln kann mehr Bewegungsfreiheit geschaffen werden. Um mit dem Rollator gut umdrehen zu können, benötigt man eine Bewegungsfläche von 1,20 x 1,20 m. Bei einem Rollstuhl sind es 1,50 x 1,50 m. Türöffnungen mit einer Mindestbreite von 80-90 cm, sowie breite Zugangswege im Außen- bereich, erleichtern die Nutzung von Rollstühlen und Rollatoren. Eine gute Ausleuchtung, die dem Tageslicht ähnlich ist, erhöht die Aktivität und Konzentrationsfähigkeit, was die Sturzgefahr vermindern kann. Leuchtende und gut erreichbare Lichtschalter sind nutzungsfreundlich. Bewegungsmelder schalten das Licht an und bieten Orientierung bei Dunkelheit. Ausreichend Haltegriffe bzw. Handläufe sowie Stütz- und Sitzmöglichkeiten (am besten mit Armlehnen) vermindern die Sturzgefahr und bieten ausreichende Erholung. Manchmal findet man im Internet auch kostengünstige, aber qualitativ hochwertige gebrauchte Hilfsmittel. Ein Notrufsystem erhöht die Sicherheit. Ausreichend Steckdosen an der Wand vermeiden Verlängerungskabel. Verlängerungen der Fenstergriffe erhöhen die Erreichbarkeit und ermöglichen individuelles Lüften. Telefone mit Hörverstärkern und Freisprech- anlagen verbessern die Kommunikation. Bei Neubau oder Umzug sollte man auf das Wohnumfeld achten. Im Bestand ist nur bedingt eine Veränderung möglich. © serjiob74 · adobestock.com Wohnraumanpassung bei besonderen Einschränkungen Wenn Sie spezielle Fragen zu Wohnraumanpassungen bei besonderen Einschränkungen, wie z. B. Hör- bzw. Sehbeeinträchtigungen oder bei Demenz haben, dann geben wir Ihnen gerne dazu nähere Informationen. Unsere Kontakte finden Sie in diesem Heft auf der Seite 5. 12 3 RUNDGANG DURCH DIE RÄUME
STURZUNFÄLLE VERMEIDEN Sturzunfälle sind die häufigste Ursache für Verletzungen im Alter. Oft treten sie im eigenen Haushalt auf. Mit den folgenden Tipps möchten wir Ihnen helfen, Sturzgefahren zu erkennen und Unfälle zu vermeiden. Stürzen kann durch einfache Maßnahmen oft gut vorgebeugt werden. Effektive Maßnahmen sind zum Beispiel Kraftübungen für die Arm- und Beinmuskulatur, Ausdauersportarten oder ein gezielter Ernährungsplan. Wenn die Angst vor Stürzen immer größer wird, führt das in den meisten Fällen dazu, dass man sich in die eigenen vier Wände zurückzieht. Diese Einsamkeit und Isolation kann man vermeiden, wenn man bestimmte Regelungen befolgt. Ab wann bin ich sturzgefährdet? Erste Anzeichen einer Sturzgefahr können sein: große Schwierigkeiten, die Balance zu halten, unsicherer Gang, was ein Abstützen an Wänden und Gegenständen erfordert sowie viele kleine und langsame Schritte, Probleme beim Aufstehen oder beim Umsetzen (z. B. vom Rollstuhl auf die Toilette), permanente Angst vor Stürzen. Eine erhöhte Sturzgefahr besteht vor allem dann, wenn Sie: einen (altersbedingten) Verlust des Gleichgewichtssinns spüren und eine medizinische Untersuchung das bestätigt, bereits im letzten halben Jahr gestürzt sind, mehrere Knochenbrüche in den letzten zwei Jahren erlitten haben, Wirbelbrüche aufgrund von Osteoporose hatten, an Sehbehinderungen leiden und/oder Ihre Brille nicht angepasst wurde, an Parkinson erkrankt sind oder einen Schlaganfall hinter sich haben und dadurch nicht mehr sicher gehen können, mit Erkrankungen wie Demenz, Depression oder sogar Epilepsie zu kämpfen haben, an ständiger Unruhe oder Desorientierung leiden, mehrere Medikamente täglich einnehmen (Schlaf- und Beruhigungsmittel, sowie auch blutdrucksenkende Mittel und Antidepressiva erhöhen allgemein das Sturzrisiko. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob eine schrittweise Reduzierung einiger Arzneimittel für Sie in Frage kommt.). Vorbeugende Maßnahmen – Sie können Stürzen vorbeugen, indem Sie: sich gesund und ausgewogen ernähren sowie ausreichend trinken, täglich bzw. regelmäßig körperlich aktiv bleiben, genügend Zeit für Ihre Aktivitäten/Erledigungen einplanen, mehrere Ruhezeiten am Tag einplanen, regelmäßige Kontrollen (am besten jährlich) beim Augenarzt durchführen, Ihre Wohnung gut beleuchten sowie Barrieren und Gefahrenstellen entfernen, feste und sichere Schuhe (am besten mit einer rutschhemmenden Sohle) tragen, oder bei besonderer Gefährdung Hüftschutzhosen verwenden. Regelmäßige Spaziergänge sind eine gute Basis, reichen jedoch nicht aus, um das Sturzrisiko deutlich zu verringern. Sehr empfehlenswert sind Sportarten, die Kraft, Balance und Beweglichkeit gleichermaßen fördern. Es gibt Sportangebote für jede Altersgruppe, einschließlich Kurse zur Sturzprophylaxe. Neben der Freude an Bewegung knüpft man soziale Kontakte und tauscht sich aus. © Halfpoint · adobestock.com 13 RUNDGANG DURCH DIE RÄUME 3
EINGANG, TREPPENHAUS UND FLUR 1 Der Hauseingang sollte stufenlos und ohne Schwellen gestaltet werden, damit man sicher und ohne fremde Hilfe das Gebäude betreten und verlassen kann. ✔ Der Einbau eines Treppen- oder Plattformlifts kann sinnvoll sein, wenn z. B. bei einer Gehbehinderung doch Stufen zum Haus führen. Bei geringen Niveauunterschieden kann auch der Bau oder das Anlegen einer Rampe eine Option sein. Für eine barrierefreie, selbstständige Nutzung sollte die Rampenneigung 6 % auf keinen Fall übersteigen (je 6 cm Höhenunterschied ist ein Meter Rampenlänge erforderlich). 8 1 2 6 5 3 4 7 14 3 RUNDGANG DURCH DIE RÄUME
2 Beidseitige Geländer bzw. Handläufe verhelfen zu mehr Stabilität und Sicherheit. Geländer mit Beleuchtung sind auch im Dunkeln leicht zu finden. Deren optimale Höhe beträgt circa 90 cm. Handläufe sollten mindestens 30 cm über Treppenanfang und -ende hinausreichen. 3 Ein Vordach vor der Eingangstür dient als Wetterschutz und verringert bei Nässe und Frost die Rutschgefahr. Sitzgelegenheiten ermöglichen sichere Ruhepausen. Abstell- und Bewegungs- flächen im Eingangsbereich für größere Hilfsmittel wie Rollator sollten eingeplant werden (für Rollstuhlfahrer nach DIN 18040-2 R). 5 Ein Bewegungsmelder für die Außenbeleuchtung vor der Eingangstür verringert die eigene Sturzgefahr und lässt Sie Besucher besser erkennen. 6 Leuchtende Lichtschalter und eine beleuchtete Klingel können im Dunkeln leichter wahrgenommen und weniger verwechselt werden. 7 Der Türspion sollte auf Augenhöhe sein und kann mit Weitwinkel und Kamera ausgerüs tet sein. Alternativ kann eine Gegensprech- anlage mit Videoüberwachung und/oder Lichtsignalanlage für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen installiert werden. Die Klingel sollte in allen Aufenthaltsbereichen gehört werden. 8 Gut erkennbare Hausnummern erleichtern das Finden der angegebenen Adresse, z. B. für den Rettungsdienst. ✔ Türsicherungen/Sicherung der Lichtschächte helfen, um unerwünschten Eindringlingen den Zugang zu verwehren. ✔ Mülltonne, Briefkasten und Zeitungsrolle sollten barrierefrei zugänglich sein. Richtbergstr. 7 · 97493 Bergrheinfeld Mobil: 0151-24010423 E-Mail: info@zehe-f.de Internet: www.zehe-f.de STARTEN SIE IHR PROJEKT „BARRIEREFREI“ MIT UNS Das Schönste an uns – neben unserer Erfahrung als Fachbetrieb für barrierefreies Bauen und unserem Know How: Wir haben eine ausgeprägte Arbeitsethik. Was wir machen, machen wir richtig. Man sieht uns im Projekt – und dann erst wieder für ein Neues. 4 15 RUNDGANG DURCH DIE RÄUME 3
KÜCHE Wer eine Küche altersgerecht und barrierefrei gestalten möchte, sollte immer die individuellen Anforderungen und besonderen Ansprüche der Bewohner beachten. ✔ Der Zugang in die Küche sollte stufenlos und ohne Schwellen sein. Wenn dies nicht der Fall ist, kann man durch angefertigte Keile versuchen, den Übergang stolpersicherer zu gestalten. 1 Wenn aufgrund von Rollator- oder Rollstuhlnutzung mehr Platz gebraucht wird, dann versuchen Sie sich auf wichtige Einrichtungsgegenstände zu beschränken, damit die Küche geräumiger wird. 2 Eine gute Sitzgelegenheit in der Küche sorgt für Sicherheit. Diese kann am Esstisch sein oder an einem gut unterfahrbaren Platz an der Arbeitsplatte. Ein Klapptisch an der Wand kann bei Bedarf umgeklappt werden und sorgt für mehr Bewegungsraum. Bringen Sie rund um den Arbeitsbereich stabile und gut erreichbare Haltegriffe an. 3 Ein Herdwächter über dem Herd angebracht, kann die Brandgefahr in der Küche verringern. 4 Sie sollten bei Bedarf ein unterfahrbares Kochfeld einbauen, damit Sie auch im Sitzen kochen können, wenn langes Stehen nicht möglich ist. 2 1 3 5 6 4 16 3 Rundgang durch die Räume
5 Es ist sinnvoll, den Herd, den Kühlschrank und die Spülmaschine auf Arbeitshöhe anbringen zu lassen, um ein leichteres Bedienen zu ermöglichen. S chaffen Sie auf den Arbeitsflächen genug Platz zum Arbeiten – ebenso im Bereich des Spülbeckens. Der Wasserhahn sollte leicht und ohne Kraftaufwand zu bedienen sein. Evtl. sollte ein Verbrühungsschutz für Warmwasseranlagen installiert werden. ✔ Achten Sie auf eine sinnvolle Anordnung der Arbeitsfelder. ✔ Planen Sie einen gut erreichbaren Platz für die Lagerung von Vorräten und Behältern sowie Ihrer Küchenutensilien ein. Eventuell müssen Sie dazu den Inhalt der Oberschränke umräumen. Apothekerauszüge sind oft sehr hilfreich. 6 ✔ Absenkbare Hängeschränke helfen an den Inhalt zu kommen, ohne sich besonders zu strecken oder auf einen Schemel steigen zu müssen. ✔ Alltagshelfer wie spezielles Geschirr und Besteck könnten bei Bedarf das Essen und Trinken erleichtern: Besteck mit Fingergriffmulden, Kombination aus Gabel und Messer, gewinkeltes Besteck, rutschfeste Unterlagen, Deckelöffner usw. ✔ Ein Handbesen und eine Kehrschaufel mit langem Griff ermöglichen das Kehren ohne Bücken. ✔ Zeitschaltuhren können für verschiedene Geräte genutzt werden. ✔ Ein rutschfester Bodenbelag sorgt für gute Standfestigkeit. Spitze und gefährliche Möbelkanten sollten abgerundet werden. Eine gute Lichtquelle erhöht die Konzentrationssicherheit und vermindert die Unfallgefahr. © Photographee.eu · adobestock.com 17 Rundgang durch die Räume 3
18 KIRCHER HAUSTECHNIK Ralph erneuerbare energie Anger 3 • 97440 Werneck OT Zeuzleben Tel. 09722 / 9170918 • Mobil 0173 / 3979219 E-Mail: info@ralph-kircher-haustechnik.de zertifizierter Fachbetrieb für Wärmepumpen und barrierefreies Bauen KIRCHER HAUSTECHNIK Ralph erneuerbare energie Anger 3 • 97440 Werneck OT Zeuzleben Tel. 09722 / 9170918 • Mobil 0173 / 3979219 E-Mail: info@ralph-kircher-haustechnik.de zertifizierter Fachbetrieb für Wärmepumpen und barrierefreies Bauen Ralph erneuerbare energie Anger 3 • 97440 Werneck OT Zeuzleben Tel. 09722 / 9170918 • Mobil 0173 / 3979219 E-Mail: info@ralph-kircher-haustechnik.de zertifizierter Fachbetrieb für Wärmepumpen und barrierefreies Bauen Sie möchten die Möglichkeit haben, sich selbstständig und sicher – in Ihrem eigenen Bad – bis ins hohe Alter zu bewegen? Sie möchten eine luxuriöse Wellnessoase, die individuell auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse und örtlichen Gegebenheiten zugeschnitten, langlebig und hochwertig ist? Sie möchten finanzielle Fördermöglichkeiten bei Ihrem behinderten/seniorengerechten Badumbau in Anspruch nehmen? Vom ersten Gespräch über die Planung bis hin zur Fertigstellung Ihres Traumbades begleitet der inhabergeführte Familienbetrieb Ralph Kircher Haustechnik Sie zuverlässig und professionell, als zertifizierter Fach- betrieb für barrierefreies Bauen mit TopProdukten nationaler und internationaler Hersteller. So etwa beim Einbau einzelner behindertengerechter und/oder seniorengerechter Sanitärartikel oder aber beim Komplett-Umbau Ihres Bades bspw. mit der Schaffung eines bodengleichen, geräumigen Duschplatzes; dem Einbau von Stütz- und Haltesystemen Die Ansprüche an das moderne Badezimmer sind heute höher denn je. oder aber einer Badewanne mit Einstieg oder Sitzlift; einer Toilette oder eines Dusch-WC mit Haltegriffen und eines rollstuhlgerechten Waschtischs. Unsere nachträglich eingebaute Wannentür ermöglicht Ihnen oder Ihren Angehörigen wieder einen sicheren und komfortablen Einstieg. Für eine einfache Körperhygiene und mehr Unabhängigkeit im Alltag. Eingebaut von uns! Vorab haben Sie selbst die Möglichkeit Ihr eigenes Traumbad online mit dem 3D-Badplaner über unsere Homepage www.ralph-kircherhaustechnik.de zu gestalten. Gerne bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit der digitale Badausstellung bei Ihnen zu Hause an oder besuchen mit Ihnen gemeinsam eine Badausstellung vor Ort. Ihr Wohlbefinden steht für uns an erster Stelle! Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin unter 09722 / 9170918 erneuerbare energie Anger 3 • 97440 Werneck OT Zeuzleben Tel. 09722 / 9170918 • Mobil 0173 / 3979219 E-Mail: info@ralph-kircher-haustechnik.de zertifizierter Fachbetrieb für Wärmepumpen und barrierefreies Bauen erneuerbare energie Anger 3 • 97440 Werneck OT Zeuzleben Tel. 09722 / 9170918 • Mobil 0173 / 3979219 E-Mail: info@ralph-kircher-haustechnik.de zertifizierter Fachbetrieb für Wärmepumpen und barrierefreies Bauen zertifizierter Fachbetrieb für Wärmepumpen und barrierefreies Bauen Sie möchten die Möglichkeit haben, sich selbstständig und sicher – in Ihrem eigenen Bad – bis ins hohe Alter zu bewegen? Sie möchten eine luxuriöse Wellnessoase, die individuell auf Ihre Wünsche, Bedürfnisse und örtlichen Gegebenheiten zugeschnitten, langlebig und hochwertig ist? Sie möchten finanzielle Fördermöglichkeiten bei Ihrem behinderten/seniorengerechten Badumbau in Anspruch nehmen? Vom ersten Gespräch über die Planung bis hin zur Fertigstellung Ihres Traumbades begleitet der inhabergeführte Familienbetrieb Ralph Kircher Haustechnik Sie zuverlässig und professionell, als zertifizierter Fach- betrieb für barrierefreies Bauen mit TopProdukten nationaler und internationaler Hersteller. So etwa beim Einbau einzelner behindertengerechter und/oder seniorengerechter Sanitärartikel oder aber beim Komplett-Umbau Ihres Bades bspw. mit der Schaffung eines bodengleichen, geräumigen Duschplatzes; dem Einbau von Stütz- und Haltesystemen Die Ansprüche an das moderne Badezimmer sind heute höher denn je. oder aber einer Badewanne mit Einstieg oder Sitzlift; einer Toilette oder eines Dusch-WC mit Haltegriffen und eines rollstuhlgerechten Waschtischs. Unsere nachträglich eingebaute Wannentür ermöglicht Ihnen oder Ihren Angehörigen wieder einen sicheren und komfortablen Einstieg. Für eine einfache Körperhygiene und mehr Unabhängigkeit im Alltag. Eingebaut von uns! Vorab haben Sie selbst die Möglichkeit Ihr eigenes Traumbad online mit dem 3D-Badplaner über unsere Homepage www.ralph-kircherhaustechnik.de zu gestalten. Gerne bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit der digitale Badausstellung bei Ihnen zu Hause an oder besuchen mit Ihnen gemeinsam eine Badausstellung vor Ort. Ihr Wohlbefinden steht für uns an erster Stelle! Vereinbaren Sie gerne einen persönlichen Beratungstermin unter 09722 / 9170918
BADEZIMMER 1 Ein ausreichend breiter Zugang (80 cm) ohne Schwelle ermöglicht es Ihnen, ohne Probleme evtl. auch mit Rollator oder Rollstuhl in das Badezimmer zu gelangen. Türen, die nach außen aufgehen, Schiebe- türen als auch Falttüren ermöglichen einer helfenden Person leichter beispielsweise einem gestürzten Menschen schnell zu Hilfe zu kommen. Ausreichende Bewegungsflächen im Bad erleichtern die tägliche Körperpflege. Rutschhemmende Fließen (keine Stolper- fallen durch Teppichkanten ohne rutschhemmende Unterlage) verringern die Gefahr des Ausrutschens. Eine Sitzgelegenheit vor dem Waschbecken sowie ein flexibler Duschhocker im Duschbereich erleichtern den Wasch-/ Duschvorgang. Es ist ratsam, Unterbauten am Waschbecken zu entfernen und einen Raumsparsiphon einzubauen. 4 Auf eine gute Höhe des Waschbeckens sowohl im Sitzen als auch im Stehen sollte geachtet werden (es gibt auch höhenverstellbare Waschbecken). 5 Ins Waschbecken integrierte Haltegriffe erhöhen die Sicherheit beim Stehen, Aufstehen und Hinsetzen. 6 Einhebelarmaturen sind leichter zu bedienen (evtl. Verbrühungsschutz oder Temperaturbegrenzer anbringen; bei diesen Armaturen wird die obere Temperatur auf 38° C begrenzt). 7 Ein Spiegel, der im Stehen und im Sitzen gut einsehbar ist, erleichtert die eigene persönliche Körperpflege ohne fremde Hilfe. 8 Eine gut angepasste Höhe der Toilette sowie Haltegriffe an der Wand können das Hinsetzen und Aufstehen erleichtern (es gibt auch höhenverstellbare Toiletten, die sich für jede Person im Haushalt individuell anpassen lassen können). 1 2 3 4 5 6 7 8 2 3 19 Rundgang durch die Räume 3
Ob altersbedingt, aus ästhetischen oder präventiven Gründen – ganz gleich, weshalb Sie Ihr Bad barrierefrei gestalten möchten: ELEMENTS ist Ihr kompetenter Ansprechpartner. Gerne planen unsere Mitarbeiter*innen Ihr zukünftiges Traumbad und beraten Sie zu den unterschiedlichen Fördermöglichkeiten. Selbstverständlich erwartet Sie in unserer Ausstellung eine Vielfalt barrierefreier Produktlösungen, die Sie vor Ort mit allen Sinnen erleben können. DER EINFACHSTE WEG ZUM BARRIEREFREIEN BAD DIE BADAUSTELLUNG IN IHRER NÄHE. ELEMENTS-SHOW.DE ELEMENTS SCHWEINFURT GIEGLER-PASCHA-STR. 1 97421 SCHWEINFURT SCHWEINFURT@ELEMENTS-SHOW.DE T +49 9721 47686 20 560_karl_endrich_elements_anz_190x133mm_schweinfurt_sm_V2.indd 1 04.07.24 14:29 fiese FLIESE? Mit RenoDeco schnell, sicher & kostengünstig zur neuen Dusche! vorher nachher Wir machen Badträume wahr! Von Teilsanierungen in nur 2 Tagen bis hin zu Komplettbädern aus einer Hand. ! zum Video Perfekte Hygiene St.-Peter-Straße 9 97535 Brebersdorf Tel.: 09726 6284 www.baederwelt-weis.de WEIS GmbH & Co. KG 20
✔ Ein Dusch-WC (Wasch- und Trockenfunktion) macht es möglich, auch bei Bewegungseinschränkungen, lange alleine mit dem Toilettengang zurechtzukommen. ✔ Eine bodengleiche Dusche mit rutschfesten Fliesen oder einer rutschsicheren Matte erleichtert die Nutzung des Duschbereichs und reduziert das Sturzrisiko. ✔ Feste Duschtrennwände können zu Barrieren werden, auch für pflegende Angehörige! Deshalb sollte der Spritzschutz der barrierefreien Dusche aus einer flexibel zu verschiebenden Trennwand oder einem Duschvorhang bestehen. ✔ Gut erkennbare und stabile Haltegriffe oder Stützstangen sorgen ebenso für mehr Sicherheit. Sogenannte L-Stützgriffe (wie ein L geformt) ermöglichen das senkrechte sowie auch das waagerechte Greifen des Haltegriffes. ✔ Rutschhemmende Beschichtungen oder eine rutschsichere Matte für Badewannen helfen, Unfälle und Stürze zu vermeiden. ✔ Ein Badewannenlift oder ein Badebrett helfen beim Ein- und Aussteigen. Hilfe ist oftmals trotzdem nötig. ✔ Strahlungsheizkörper gegenüber der Dusche oder Badewanne mit Handtuch- haltern sind sehr sinnvoll und sorgen für einen hohen Komfort. ✔ Überlegen Sie, wie Sie im Notfall (z. B. bei einem Sturz) Hilfe holen können (z. B. durch eine Notrufanlage oder einen Notrufknopf im Badezimmer). ✔ Bereiten Sie Ihr Bad rechtzeitig auf die Zukunft vor. Auch wenn zum Zeitpunkt eines Badumbaus noch kein Bedarf vorhanden ist, sollten Wände und vor allem Vorwandinstallationen so beschaffen sein, dass Halte- und Stützgriffe wenn nötig (z. B. durch einen Unfall oder eine Erkrankung) schnellstmöglich angebracht werden können. Dies ist vor allem im Bereich der Dusche und Toilette wichtig. Auch die Badezimmertür sollte bei einem Umbau für die Zukunft (siehe Punkt 1) nicht vernachlässigt werden. ✔ Waschmaschine und Trockner auf einem Sockel sind leichter bedienbar. Bei genügend Platz im Bad kann man sie dort platzieren. Sonst muss man sich überlegen, wo man sie unterbringen kann, bzw. wie man problemlos in den Keller kommt. Wenn eine ebenerdige Dusche nicht realisierbar ist, kann das an baulichen Gegebenheiten wie einer unzureichenden Estrichhöhe oder an bestehenden Rohrleitungen liegen. In solchen Fällen bietet eine flache Duschtasse eine praktische und stilvolle Lösung, die schnell zu installieren und kostengünstig ist, während sie gleichzeitig Barrierearmut fördert – ideal für das Wohnen im Alter. BEGEHBARE DUSCHE in 24 Stunden BIS ZU 100% FÖRDERUNG *ab Pflegegrad 1 09305-9290536 SCHWEINFURT Schweinfurt@badelix-team.de Inklusive Antragstellung und direkter Abrechnung mit der Pflegekasse Mit Bauschutt Entsorgung & Endreinigung Umbau wird bis zu 100% gefördert *ab Pflegegrad 1 Kostenlose Vorort-Beratung 21 Rundgang durch die Räume 3
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