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3. Klaviernacht

Nordrhein-Westfalen, Soest, Lippstadt
Datum:
06.02.2021
Zeit:
19:00 - 00:00
Standort:
Jakobikirche Lippstadt
Lange Straße 69 A / Jakobikirchstraße59555 Lippstadt

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Beschreibung

2016 veranstaltete der Musikverein zum ersten Mal eine Klaviernacht. Nun ist es bereits die dritte Auflage. Mit Vadim Chaimovich, Dinis Schemann und Aleksandra Mikulska konnten wieder völlig verschiedene Pianisten-Persönlichkeiten von internationalem Format gewonnen werden.


 


Eröffnet wird das Programm von Vadim Chaimovich, den die Süddeutsche Zeitung einmal als „brodelnden Vulkan“ bezeichnete. Er schlägt mit seiner Werkauswahl den großen zeitlichen Bogen. Der litauische Pianist gab nach großen Wettbewerbserfolgen Konzerte in mehreren Ländern Europas, in Japan und in den USA, unter anderem in der Carnegie Hall New York und im Wiener Musikverein. An diesem Abend wird er den Hebel seiner Zeitmaschine an überraschenden Momenten senken. So zeichnet dieser Abend eine Überschau der Klavierentwicklung abseits ausgetretener Pfade.


 


Den 2. Programmteil bestreitet Dinis Schemann, der als Zwölfjähriger bereits seinen ersten Klavierabend gab und seitdem über tausend Konzerte als Solist und Kammermusiker gespielt hat. Dabei führte ihn seine Karriere in die großen Säle und auf internationale Festivals. Einladungen zu Wettbewerben hat er hingegen nur einmal angenommen, als Juror des ARD-Wettbewerbs in der Sparte Klavierduo.


 


Aleksandra Mikulska beschließt die Klaviernacht, sie wurde mit zahlreichen internationalen Prämierungen gewürdigt, darunter dem Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt in der Verbreitung der Musik großer Komponisten ihrer polnischen Heimat. So wird sie im Rahmen des „Polnischen Abends“ den Schulfreund Chopins aus Warschauer Tagen, den hierzulande unbekannten Julian Fontana (1810–1869) vorstellen. Beide hatten sich am Lyzeum kennen gelernt und erhielten Kompositionsunterricht bei Józef Elsner. Nach dem Tod Chopins gab Fontana dessen unveröffentlichte Werke in den Druck und legte ein Verzeichnis an.  Seine eigene Klangsprache ist natürlich vom berühmten Freund sowie von Franz Liszt nicht unbeeinflusst geblieben, findet jedoch durchaus einen eigenen Tonfall.


Quellen: www.dinis-schemann.eu; www.aleksandramikulska.com; www.henle.de; www.vadim-chaimovich.com


 


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Der Kartenverkauf beginnt am Freitag, 22. Mai 2020.


Abonnementbuchungen sind ab sofort möglich.


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Foto © Harald Hoffmann


 




 




 


 

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