total-lokal.de verwendet Cookies, um Ihnen einen bestmöglichen Service zu bieten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

XIch stimme zu.

Monet-Quintett

Datum: 07.10.2018Zeit: 18:00 - 00:00
Jakobikirche Lippstadt Lange Straße 69 A / Jakobikirchstraße 59555 Lippstadt

Monet-Quintett

Nordrhein-Westfalen, Soest, Lippstadt
Datum:
07.10.2018
Zeit:
18:00 - 00:00
Standort:
Jakobikirche Lippstadt
Lange Straße 69 A / Jakobikirchstraße59555 Lippstadt

Anfahrt berechnen »

Beschreibung

Anissa Baniahmad, Flöte


Johanna Stier, Oboe


Nemerino Scheliga, Klarinette


Marc Gruber, Horn


Theo Plath, Fagott


 


Mozart: Ouvertüre zu "Die Zauberflöte" (Arr.: Rechtmann)


Reicha: Ein Quintett


Ibert: Trois Pieces


Holst: Quintett As-Dur


Francaix: Quintet No. 1


 


Die vibrierenden Farbkompositionen eines Claudes Monet garantieren jeder Ausstellungen Erfolg. 2013 schlossen sich fünf junge Musiker, die sich alle im Bundesjugendsinfonieorchester kennen gelernt hatten, zu einer festen Formation zusammen. Es war Monets "Augenmusik", die sie dazu inspirierte, den Namen des Impressionisten im eigenen zu führen. Dessen Ausdruckskraft und atmosphärischen Dichte in musikalische Klangfarben umzusetzen, hat sich das junge Ensemble auf die Fahnen geschrieben. Jacques Iberts eklektischer Stil passt insofern hervorragend zur Grundausrichtung des Ensembles. Der Rompreisträger von 1919 gehörte zu den Komponisten des 20. Jahrhunderts, die die Radikalität bis hin zur Atonalität nicht mitmachten. Ibert bewegte sich lieber auf Pfaden einer gemäßigten Moderne, wich auf die subtilen Valeurs der Polytonalität aus, dem gleichzeitigen Spiel in unterschiedlichen Tonarten. Seine 1930 entstandenen Trois Pièces deuten das zart an und zeigen so eine interessante Farbigkeit.


Der aus Le Mans stammende Komponist Jean Françaix betonte dagegen wie kein Zweiter das Humorvolle in der Musik. Nicht selten eines zu eingängigen Stils gescholten, bemerkte er zur Entstehung des Bläserquintetts: "Die Tatsache, dass ich in Le Mans, der Stadt des 24-Stunden-Rennens, geboren wurde, dürfte den übersättigten Leser wohl kaum interessieren [...] Meine Lehrerin, Nadia Boulanger, hat sich stets vergeblich bemüht, mir Harmonie und Kontrapunkt oder gar das Schreiben von Fugen beizubringen. [...] Doch will ich ehrlich sein: Beim Komponieren sind die schönen Theorien das allerletzte, woran ich denke. In erster Linie sind es nicht die 'gedanklichen Autobahnen', denen mein Interesse gilt, sondern die 'Waldwege'. Den Freunden gerader Linien aber sei gesagt: Obgleich ich wohl in der Lage bin, meine Werke vorzutragen und zu dirigieren, bin ich doch seit meiner frühesten Jugend vom Komponieren wie besessen. Ein leeres Blatt, auf dem allmählich das Werk entsteht - welch ein Sinnenrausch! [...] Für meine französischen Holzbläser-Freunde habe ich 1948 das Quintett Nr. 1 mit hohen Schwierigkeitsgraden komponiert. Aber es war ein Hindernislauf mit zu hohen Hindernissen - sechs Jahre lang hat sich niemand die waghalsige Interpretation zugetraut." Vielleicht sollte der selbstironische Fingerzeig auf seinen Geburtsort doch interessieren. Hört man den Beginn des ersten Satzes, fühlt man sich unwillkürlich in die dahinsausenden zigarrenförmigen Rennautos jener Tage hineinversetzt.


Quellen: www.kammermusikfuehrer.de; www.monet-quintett.de


 


Abonnementbuchungen sind ab sofort möglich.


Der Kartenverkauf beginnt am Montag, 9. Juli 2018.


 


 


 

nach oben