Vor dem Schulstart

So unterstützen die Ihr Kind richtig


Dinge, die das soziale Miteinander betreffen, und das Verständnis dafür, dass man nicht immer sofort zum Zug kommen kann, können Eltern schon lange im Voraus vermitteln. Denn gerade damit haben Lehrer immer wieder zu tun. So fällt es nicht wenigen Erstklässlern schwer, sich in einen großen Klassenverband zu integrieren. Häufig bereitet es ihnen z.B. auch Probleme zu warten, bis sie an der Reihe sind. Sie fühlen sich aufgrund ihres eigenen Verständnisses vo(bisher erlebter familiärer) Zuwendung oft benachteiligt und sind noch sehr auf sich bezogen.

Bisher konnte das Kind sicher sein, dass die Eltern oder die Erzieherin über kurz oder lang genügend Zeit für es hatte. Dies ändert sich jetzt grundlegend. Deshalb ist es ganz selbstverständlich, dass sich ein angehendes Schulkind in diesem Punkt erst noch umstellen muss. Leider gibt es auch Kinder, die so stark auf sich bezogen aufwachsen, dass diese Umstellung anfangs ihre und die ganze Kraft des Lehrers in Anspruch nimmt.

Spätestens mit der Schulanmeldung lernen Eltern und Kinder erstmals den zukünftigen „Arbeitsplatz” Schule kennen. Meist hat Ihr Kind aber bereits zuvor mit dem Kindergarten bei einem Schnupperbesuch die Schule kennen gelernt. Während dieser Schnupperstunde erleben die Kinder erstmals, wie es ist, sich über einen Zeitraum von einer halben bis dreiviertel Stunde konzentrieren zu müssen.

Für Eltern ist es wichtig, sich dieser Schwierigkeit bewusst zu sein. Man kann sich und sein Kind schon lange vorher zu Hause darauf vorbereiten. Dazu braucht man kein besonderes Programm, man muss sich nur immer wieder ins Gedächtnis rufen, wie es ist, ein Lehrer von 25 Schülern zu sein.

Im Alltag kann man mit den Kindern beispielsweise üben, einmal auf etwas zu verzichten, etwas länger als bisher auf die Aufmerksamkeit zu warten oder auch bestimmte Gesprächsregeln einzuhalten. Manchen Kindern fällt das weniger schwer, andere müssen dies noch lernen.

An dieser Stelle sei auch darauf hingewiesen, wie sehr die eigene Einstellung gegenüber der Schule die des Kindes prägt. Vermeiden Sie deshalb alle negativen Äußerungen bezüglich Ihrer eigenen Schulzeit. Auch wenn Sie selbst nicht nur positive Erfahrungen gemacht haben, behalten Sie diese für sich, da Sie mit Ihren Äußerungen stark das kindliche Denken und die Einstellung Ihres Kindes gegenüber der Schule beeinflussen.

Seien Sie also vorsichtig, was und wie Sie sich in Bezug auf die Schule Ihrem Kind gegenüber äußern. Die unbewussten Wertungen können es stark verunsichern und ängstigen. Schauen Sie stattdessen lieber gemeinsam mit Spannung und Freude einem neuen Lebensabschnitt in Ihrer Familie entgegen.

So wird Ihr Kind verkehrssicher
Manche Eltern werden den ersten Schulwochen in Bezug auf mögliche Gefahrenquellen mit gemischten Gefühlen entgegen blicken. Besonders der Straßenverkehr birgt viele kritische Punkte. Aber auch dieser Situation kann man einiges an Problematik nehmen, wenn man sich zusammen mit seinem Kind vorbereitet. Wichtig dabei ist, dies nicht in letzter Minute zu tun.
An den ersten Schultagen sollten Sie Ihr Kind noch zur Schule begleiten. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind den Weg nun relativ sicher bewältigt, können Sie sich nach anderen Erstklässlern in Ihrer Nachbarschaft umschauen. Die Kinder können den Schulweg gemeinsam gehen. Auch diese Gruppe sollte man noch einmal begleiten und auf problematische Stellen hinweisen.
So unterstützen Sie die Sicherheit Ihres Schulkindes:
Vor allem in den dunklen Jahreszeiten ist eine helle Kleidung mit Reflektorstreifen wichtig.
Ausgeschlafene Kinder sind fitter für den Straßenverkehr als Morgenmuffel und Zuspätkommende. Gerade gehetzte Schüler sind im Straßenverkehr erheblich stärker gefährdet.
Schreiben Sie lieber eine Entschuldigung, als Ihr Kind dazu anzuspornen, den Schulweg etwas schneller zu gehen.
Kinder mit leerem Magen sind unkonzentrierter – auch auf der Straße!
Auch Buskinder müssen üben:
Vielleicht wohnen Sie auf dem Land oder in einem Wohngebiet, von wo aus Ihr Kind seine Schule nur mit dem Bus oder der Straßenbahn erreichen kann. Dann überlegen Sie sich sicher schon lange vorher, ob es sich in dieser besonderen Lage zurechtfinden wird. In der Tat verlangt einem Erstklässler schon der Schulweg und der neue Schulalltag enorme Konzentration ab. Der Umgang mit einem Verkehrsmittel kommt dann noch erschwerend hinzu. 
Um sein Kind zu einem souveränen Buskind zu machen, muss man – ebenso wie beim Schulweg – schon sehr früh mit der Vorbereitung beginnen. Schon von klein auf sollte Ihr Kind sich an diese Weise der Fortbewegung gewöhnen. Deshalb wäre es sinnvoll, Besorgungen 
statt mit dem Auto öfters mit dem Bus zu machen. In der letzten Kindergartenzeit können Eltern dann gezielt auf die zukünftigen Schulbusfahrten hinarbeiten. 
Dabei muss man sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass Dinge, die für uns Erwachsenen selbstverständlich sind, für die zukünftigen Buskinder neu sind. 
Alle Schritte des Ein- und Aussteigens sollte man genau besprechen und einüben. Ebenso den Aufenthalt im Bus. 
Üben an der Haltestelle 
Üben Sie an den Haltestellen, an denen Ihr Kind ein- und aussteigen wird: Zurücktreten, wenn der Bus ankommt, erst einsteigen, wenn der Bus anhält und die Türen geöffnet sind. Die Fahrkarte 
sollte ihr Kind am besten in einem Täschchen um den Hals oder am Schulranzen befestigt bereithalten.
EinsteigenTrainieren Sie mit Ihrem Kind, den Handlauf zu benützen, die Fahrkarte vorzuzeigen, den Schulranzen abzunehmen und vor die Füße auf den Boden zu stellen und möglichst bis zur gewünschten Haltestelle sitzen zu bleiben. 
Was wenn es keine Sitzplätze mehr gibt? Überlegen und üben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wo man sich festhalten kann, wenn man im Bus stehen muss.
Aussteigen 
Die folgenden Schritte sollten Sie möglichst oft mit Ihrem Kind in der Praxis üben: 
Erst aufstehen, wenn der Bus anhält, aussteigen, wenn die Türen ganz geöffnet sind. Nie vor oder hinter dem haltenden Fahrzeug die Fahrbahn betreten, sondern warten, bis der Bus wegfährt.
Sie sollten Ihrem Kind die ganze Situation mit all ihren Gefahren plastisch aufzeigen, ihm Beispiele von Unfällen geben, denn die genannte Situation ist eine der gefährlichsten auf dem Schulweg! 
Wenn Sie dieses Programm rechtzeitig bewältigen, werden Sie und Ihr Kind den ersten Schultag etwas sicherer und entspannter entgegenblicken. 
Mit dem Fahrrad in die Schule
Sie sollten Ihr Kind erst nach der Fahrradausbildung mit dem Fahrrad in die Schule schicken. Die Verkehrswacht weist immer wieder darauf hin, dass Kinder bis zu diesem Alter nur bedingt mit dem Fahrrad im Straßenverkehr zurechtkommen. Ihr Kind sollte erst nach der Fahrradausbildung mit dem Fahrrad in die Schule fahren. 
Bei der Fahrradausbildung werden die Kinder durch den örtlichen Verkehrspolizisten geschult. Daran schließt sich eine Prüfung an. In viele Schulen kommen die Polizisten dazu eigens in die Schule. 

 


So wird Ihr Kind verkehrssicher


Manche Eltern werden den ersten Schulwochen in Bezug auf mögliche Gefahrenquellen mit gemischten Gefühlen entgegen blicken. Besonders der Straßenverkehr birgt viele kritische Punkte. Aber auch dieser Situation kann man einiges an Problematik nehmen, wenn man sich zusammen mit seinem Kind vorbereitet. Wichtig dabei ist, dies nicht in letzter Minute zu tun.

An den ersten Schultagen sollten Sie Ihr Kind noch zur Schule begleiten. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kind den Weg nun relativ sicher bewältigt, können Sie sich nach anderen Erstklässlern in Ihrer Nachbarschaft umschauen. Die Kinder können den Schulweg gemeinsam gehen. Auch diese Gruppe sollte man noch einmal begleiten und auf problematische Stellen hinweisen.


So unterstützen Sie die Sicherheit Ihres Schulkindes:

  • Vor allem in den dunklen Jahreszeiten ist eine helle Kleidung mit Reflektorstreifen wichtig.
  • Ausgeschlafene Kinder sind fitter für den Straßenverkehr als Morgenmuffel und Zuspätkommende. Gerade gehetzte Schüler sind im Straßenverkehr erheblich stärker gefährdet.
  • Schreiben Sie lieber eine Entschuldigung, als Ihr Kind dazu anzuspornen, den Schulweg etwas schneller zu gehen.
  • Kinder mit leerem Magen sind unkonzentrierter – auch auf der Straße!


Auch Buskinder müssen üben:

Vielleicht wohnen Sie auf dem Land oder in einem Wohngebiet, von wo aus Ihr Kind seine Schule nur mit dem Bus oder der Straßenbahn erreichen kann. Dann überlegen Sie sich sicher schon lange vorher, ob es sich in dieser besonderen Lage zurechtfinden wird. In der Tat verlangt einem Erstklässler schon der Schulweg und der neue Schulalltag enorme Konzentration ab. Der Umgang mit einem Verkehrsmittel kommt dann noch erschwerend hinzu. 


Um sein Kind zu einem souveränen Buskind zu machen, muss man – ebenso wie beim Schulweg – schon sehr früh mit der Vorbereitung beginnen. Schon von klein auf sollte Ihr Kind sich an diese Weise der Fortbewegung gewöhnen. Deshalb wäre es sinnvoll, Besorgungen statt mit dem Auto öfters mit dem Bus zu machen. In der letzten Kindergartenzeit können Eltern dann gezielt auf die zukünftigen Schulbusfahrten hinarbeiten. 


Dabei muss man sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass Dinge, die für uns Erwachsenen selbstverständlich sind, für die zukünftigen Buskinder neu sind. 


Alle Schritte des Ein- und Aussteigens sollte man genau besprechen und einüben. Ebenso den Aufenthalt im Bus. 


Üben an der Haltestelle: 
Üben Sie an den Haltestellen, an denen Ihr Kind ein- und aussteigen wird: Zurücktreten, wenn der Bus ankommt, erst einsteigen, wenn der Bus anhält und die Türen geöffnet sind. Die Fahrkarte sollte ihr Kind am besten in einem Täschchen um den Hals oder am Schulranzen befestigt bereithalten.


Einsteigen:
Trainieren Sie mit Ihrem Kind, den Handlauf zu benützen, die Fahrkarte vorzuzeigen, den Schulranzen abzunehmen und vor die Füße auf den Boden zu stellen und möglichst bis zur gewünschten Haltestelle sitzen zu bleiben. 


Was wenn es keine Sitzplätze mehr gibt? Überlegen und üben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, wo man sich festhalten kann, wenn man im Bus stehen muss.


Aussteigen: 
Die folgenden Schritte sollten Sie möglichst oft mit Ihrem Kind in der Praxis üben: 


Erst aufstehen, wenn der Bus anhält, aussteigen, wenn die Türen ganz geöffnet sind. Nie vor oder hinter dem haltenden Fahrzeug die Fahrbahn betreten, sondern warten, bis der Bus wegfährt.


Sie sollten Ihrem Kind die ganze Situation mit all ihren Gefahren plastisch aufzeigen, ihm Beispiele von Unfällen geben, denn die genannte Situation ist eine der gefährlichsten auf dem Schulweg! 


Wenn Sie dieses Programm rechtzeitig bewältigen, werden Sie und Ihr Kind den ersten Schultag etwas sicherer und entspannter entgegenblicken. 


Mit dem Fahrrad in die Schule

Sie sollten Ihr Kind erst nach der Fahrradausbildung mit dem Fahrrad in die Schule schicken. Die Verkehrswacht weist immer wieder darauf hin, dass Kinder bis zu diesem Alter nur bedingt mit dem Fahrrad im Straßenverkehr zurechtkommen. Ihr Kind sollte erst nach der Fahrradausbildung mit dem Fahrrad in die Schule fahren. 

Bei der Fahrradausbildung werden die Kinder durch den örtlichen Verkehrspolizisten geschult. Daran schließt sich eine Prüfung an. In viele Schulen kommen die Polizisten dazu eigens in die Schule. 

 

 

 

Foto: bigstockphoto.com, ID 39801448, 2013

Datum der Veröffentlichung: 28.02.2013

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