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Welt-Alzheimer-Tag am 21. September

Veröffentlicht am: 14.09.2018in Gesundheit & Wellnessvon mediaprint infoverlag / br

Welt-Alzheimer-Tag am 21. September

Unser Gedächtnis – es lässt uns leiden, lieben und sorgt dafür, dass uns kreative Ideen einfallen und wir klare Gedanken fassen können. Manchmal lässt uns unser Erinnerungsvermögen jedoch im Stich und nicht selten hört man daraufhin den Spruch „das ist bestimmt Alzheimer“. Solche Aussagen werden oftmals scherzhaft getroffen, jedoch ist vielen Menschen nicht klar, was es tatsächlich bedeutet an Demenz oder Alzheimer zu leiden. Etwa 1,7 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Demenz. Der Großteil davon ist an Alzheimer erkrankt.

 

Gedächtnislücken sind nicht einfach nur fehlende Erinnerungsstücke. Meist stecken in diesen Lücken Dinge, die unser ganzes Leben ausmachen. Erinnerungen an glückliche und traurige Momente, an die Kindheit, die Hochzeit oder Geburt der Kinder. Demenz entwickelt sich oft schleichend und anfangs völlig harmlos. Zunächst lässt nur das Kurzzeitgedächtnis nach. An Ereignisse aus der Vergangenheit – beispielsweise an Kindheitserinnerungen – können sich Betroffene oft gut erinnern. Probleme bereiten ganz alltägliche Dinge. Erkrankte finden sich oftmals in ihrer gewohnten Umgebung nicht mehr zurecht und verlieren schnell die Orientierung. Alltägliche Dinge wie Kochen, Putzen, Waschen und Anziehen fallen immer schwerer. Bei fortschreitender Demenz ist auch das Langzeitgedächtnis betroffen. Die daraus folgende Orientierungslosigkeit und der Gedächtnisverlust beeinflussen das Leben der Betroffenen und deren Angehöriger nachhaltig.

 

Wer bei sich eine Verschlechterung des Gedächtnisses wahrnimmt, sollte einen Arzt aufsuchen. Mögliche Ursachen können dann behandelt werden. Falls eine Alzheimer Erkrankung vorliegt, kann frühzeitig mit der Therapie begonnen werden. Zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September weist die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) unter dem Motto "#gehzumArzt" darauf hin.

 

Wie man sich bei Gedächtnisproblemen am besten auf den Arztbesuch vorbereitet, darüber informiert die Alzheimer Forschung Initiative e. V. auf ihren Internetseiten.

 

 

 

Fotos: pixabay

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