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Grillspaß ohne Fleisch: Marinade

Letzte Woche haben wir gezeigt, dass ein Barbecue auch ohne ein dickes Steak schmeckt und Tipps für das richtige Zubereiten von Grill-Gemüse gegeben. In diesem Beitrag geht es um das Marinieren des vegetarischen Grillguts. Zwei leckere Rezepte sind auch dabei.


Geschmack verleihen Sie Ihrem Grillgut, indem Sie es reinlegen – in eine Marinade Ihrer Wahl.

Eine Marinade besteht in der Regel aus einem Öl (z. B. Olivenöl), Essig und verschiedenen Gewürzen und Kräutern. Auch Honig eignet sich als Bestandteil einer leckeren Marinade. Ob Sie es lieber süßlich, würzig oder scharf mögen, entscheiden Sie ganz alleine durch die Wahl Ihrer Zutaten.

In unseren Rezepten finden Sie als Anregung verschiedene Marinaden. Sehr gut eignen sich Soßen aus Öl, Tomatenmark, Chili oder Sojasauce. Sehr aromatisch sind Kräuteröle mit Majoran, Thymian oder Rosmarin.

Grundsätzlich sollten Sie Ihr Grillgemüse oder Zutaten wie Tofu, Seitan oder Grillkäse rechtzeitig bevor diese auf den Grill kommen marinieren bzw. in Marinade einlegen – gerne eine halbe Stunde oder auch deutlich länger.


Mit einem Pinsel lässt sich die Marinade zusätzlich auch während des Grillvorgangs auftragen.

Wenn es mal ganz schnell gehen soll, können Sie Ihr Gemüse auch noch nach dem Grillen einlegen. Wer zum Beispiel mit einem speziellen Gemüsekorb grillt, kann darin das Gemüse zunächst ohne Marinade rösten (so tropft auch nichts in die Glut) und dann das gegrillte Gemüse wie Zucchini, Auberginen oder Paprika in eine Marinade aus etwas Olivenöl, Aceto Balsamico, Salz, Pfeffer und Thymian einlegen. Schmeckt super und ist eine gute Lösung, wenn Sie am Abend spontan den Grill „anwerfen wollen” und die Zeit fehlt, das Gemüse noch vor dem Grillen einzulegen.


Wie im letzten Beitrag angekündigt, präsentieren wir zwei weitere vegetarische Grill-Rezepte:

 

Rosmarinspieße mit Süßkartoffeln und Ananas
Zutaten für 4 Personen:
500 g Süßkartoffeln, 8 Rosmarinzweige, 6 EL flüssiger Honig, 1 Chilischote, 0,5 Ananas (ca. 400 g), 1-2 Stiele Minze / 250 g Vollmilch-Joghurt, Öl für den Grillrost. (Zeit: ca. 45 Minuten)

1. Süßkartoffeln 20 Min. kochen. Inzwischen Nadeln von den Rosmarinzweigen streifen. Dabei an der Spitze einige Nadeln bestehen lassen. Die Zweigenden schräg anschneiden. Ein Viertel der Nadeln fein hacken und mit 4 EL Honig vermengen.

2. Chili längs aufschneiden und Kerne herausschaben. Chili fein hacken und unter die Rosmarin-Honig-Mischung rühren. Beiseite stellen. Ananas schälen, Strunk ausstechen. Ananas erst in ca. 1,5 cm dicke Scheiben und dann in Stücke schneiden. Minzblättchen von den Stielen zupfen und grob hacken. Joghurt, Minze und 2 EL Honig verrühren.

3. Süßkartoffeln abgießen, kurz abkühlen lassen und pellen. Süßkartoffeln in Würfel schneiden. Abwechselnd mit den Ananasstücken auf die vorbereiteten Rosmarinspieße stecken. Grillrost mit Öl  bestreichen. Spieße rundherum 4-6 Min. grillen. Nach dem Grillen mit Honig-Marinade bestreichen. Dazu Minzsoße reichen.


Champignons mit Pinienkernfüllung
Zutaten für 4 Spieße:
15 g Pinienkerne, 1 Schalotte, ca. 3 Salbeistiele, 125 g Doppelrahmfrischkäse, 24 mittelgroße Champignons (ca. 350 g), Olivenöl zum Bepinseln, Salz und  frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer, 4 Metallspieße, Alugrillschale (Zeit: ca. 30 Minuten)

 
1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, auf einem Teller abkühlen lassen, dann grob hacken. Schalotte schälen und hacken. Salbei waschen, trocken tupfen, Blätter abzupfen, einige große beiseitelegen. Übrigen Salbei fein hacken und mit Frischkäse, Schalotte und Pinienkernen vermengen. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen.

2. Champignons putzen und die Stiele entfernen. Jeweils ca. 1 TL Füllung hineinstreichen. Je sechs  Pilze paarweise mit der Füllung zueinander auf einen Spieß schieben, dazwischen die übrigen  Salbeiblätter aufspießen.

3. Spieße rundherum dünn mit Öl bepinseln und auf einer Alugrillschale auf dem heißen Grill 8–10 Min. unter Wenden grillen.

 

 

 

 

Bildquellen

bigstock/ golubovy

bigstock/ Robert Neumann

 

Datum der Veröffentlichung: 15.07.2016
Beitragsverfasser: Vegetarisch Fit, my

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